Für den Kauf brauchst du ein Wertpapierdepot, in dem die Stücke verwahrt werden, und ein Verrechnungskonto, über das Kaufpreis, Verkaufserlös und Dividende laufen. Beides eröffnet dieselbe Bank oder derselbe Broker. Das Girokonto allein kann die Aktie nicht halten. Erst wenn auf dem Verrechnungskonto Guthaben liegt, hat die Order eine Deckung.
Zur Eröffnung verlangen die Anbieter einen gültigen Ausweis und deine steuerliche Identifikationsnummer. Dazu kommen Fragen, welche Wertpapiere du schon gehandelt hast. Der Anbieter muss das abfragen, um zu prüfen, ob das Produkt zu deinen Angaben passt. Die Identifizierung läuft per Video, in der Postfiliale oder mit dem Online-Ausweis. Die Einzahlung kommt von einem Konto auf deinen Namen.
In diesem Vergleich stehen Depotgebühr, Orderkosten und die Ausführung von ETF-Sparplänen nebeneinander. An diesen Zeilen siehst du den ersten Unterschied zwischen Filiale, Direktbank und Neobroker. Ob derselbe Anbieter auch Aktiensparpläne führt, steht in seinen Konditionen. Handelsplatz, Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs und ein Aufschlag für fremde Währung erscheinen erst in der Ordermaske.
Dieselbe Aktie lässt sich an drei sehr verschiedenen Stellen halten. Der Neobroker ist auf die App gebaut, zeigt oft eine niedrige Orderzeile und bietet manchmal nur einen Handelsplatz oder eine kleine Auswahl. Die Direktbank führt das Depot in der Regel selbst, lässt dich zwischen mehreren Börsen wählen und verlangt dafür häufiger eine Mindestgebühr oder einen Anteil vom Ordervolumen. In der Filiale geht jemand den Auftrag mit dir durch. Das Preisverzeichnis ist dort meist das höchste der drei.
Eine niedrige Orderzeile sagt noch nicht, welcher Anbieter zu dir passt. Wer selten kauft und die Order am Telefon ändern will, hat von einem Ansprechpartner mehr als von der letzten Ersparnis bei der Courtage. Wer monatlich einen kleinen Betrag allein anlegt, gibt bei einer hohen Mindestgebühr einen großen Teil dieser Rate ab. Mehrere deutsche Handelsplätze vergleichen kannst du nur dort, wo die Maske sie anbietet.
Manche Apps führen das Depot selbst und haben eine eigene Bankerlaubnis. Andere reichen Auftrag und Verwahrung an eine Partnerbank weiter. Im Vertrag steht, welche Stelle depotführend ist. Freistellungsauftrag, Steuerbescheinigung und der Weg zu einer Vollmacht liegen bei dieser Stelle. Im Kaufmenü der App findest du sie oft nicht.
Die Orderkosten in der Vergleichszeile sind der Tarif des Brokers für eine typische Inlandsorder. Dazu können ein Entgelt des Handelsplatzes, eine Mindestprovision und bei Titeln in fremder Währung ein Umtauschaufschlag kommen. Eine leere Gebührenzeile in der Werbung heißt nicht, dass der Kauf nichts kostet.
Zwischen Geld- und Briefkurs liegt der Spread. Du kaufst zum höheren Kurs und verkaufst zum niedrigeren. Die Spanne fehlt in der Gebührenzeile und steckt im Kurs. Bei umsatzstarken deutschen Standardwerten bleibt sie im laufenden Handel oft klein. Bei Nebenwerten, am späten Abend und bei ausländischen Aktien, solange ihre Heimatbörse geschlossen ist, kann sie die ausgewiesene Gebühr übersteigen.
Ein fester Betrag wiegt auf einer kleinen Order schwerer als auf einer großen. Ein prozentuales Entgelt wächst mit der Summe und kann bei einem fünfstelligen Kauf die flache Pauschale eines anderen Anbieters überholen. Vergleiche deshalb an der Größe, in der du wirklich orderst. Nach der Ausführung stehen auf der Abrechnung der gebuchte Kurs, die gebuchte Stückzahl und die Entgelte.
Dieselbe ISIN wird oft an mehreren Plätzen gleichzeitig gehandelt. Der Kurs ist nicht überall gleich, weil die Preise anders entstehen und die Umsätze ungleich verteilt sind.
Xetra ist das elektronische Orderbuch der Deutschen Börse und der Referenzmarkt für deutsche Aktien. Der fortlaufende Handel läuft an Börsentagen von 9 bis 17:30 Uhr. Über Broker mit erweitertem Zugang gehen Orders von Privatanlegern auch ab 8 Uhr und nach 17:30 Uhr bis 22 Uhr in den Handel. In liquiden Namen ist die Spanne während des Kernhandels eng, weil viele Käufer und Verkäufer im selben Buch stehen.
gettex, der Handel der Börse München, handelt Aktien an Börsentagen von 7:30 bis 23 Uhr. Tradegate in Berlin handelt Aktien an Börsentagen von 7:30 bis 22 Uhr. An beiden Plätzen kommt der laufende Preis von einem Kurssteller, der verbindliche Geld- und Briefkurse stellt. Auf Xetra stehen sich die Orders der Teilnehmer direkt gegenüber. Weder gettex noch Tradegate erhebt dafür ein Börsenentgelt. Dein Broker kann ein eigenes Entgelt berechnen. Die Spanne wird oft weiter, wenn der Kernhandel ruhig ist, der Titel wenig umgesetzt wird oder die Heimatbörse eines Auslandswerts geschlossen ist. Samstag und Sonntag bleiben alle drei Plätze zu.
Mit einem Kauflimit nennst du den höchsten Preis je Stück. Liegt der Markt darüber, bleibt die Order liegen, oder es geht nur die Menge durch, die zu deinem Preis oder besser angeboten wird. Was nicht ausgeführt wird, wartet auf deinen Preis. Beim Verkauf setzt das Limit die Untergrenze.
Billigst ist die Market-Order auf der Kaufseite. Sie greift zum nächsten verfügbaren Preis. Der Kurs auf dem Bildschirm vor dem Klick ist nur die letzte Anzeige. In einem dichten Handel mit einem großen deutschen Standardwert bleibt der Abstand klein. In einem dünnen Buch, direkt nach einer Unternehmensmeldung oder außerhalb der Haupthandelszeit kann er spürbar werden. Bestens ist dieselbe Orderart, wenn du verkaufst.
Die Order gilt so lange, wie du es festlegst. Tagesgültig endet sie am Handelsschluss. Ein Datum hält sie bis zu diesem Tag. Ohne Befristung bleibt sie liegen, bis sie ausgeführt oder von dir gelöscht wird. Die Voreinstellung in der Maske ist leicht zu übersehen. Eine Teilausführung ist der Normalfall, wenn die Gegenseite nicht die volle Stückzahl zu deinem Limit hat. Zusätze, die alles oder nichts verlangen, gibt es an manchen Plätzen. Für den gewöhnlichen Kauf reicht ein Limit mit einer Gültigkeit, die du bewusst gesetzt hast.
Ein Sparplan schickt in festem Rhythmus einen festen Eurobetrag in eine Aktie. Der Termin ist vorgegeben, der Kurs ergibt sich erst bei der Ausführung. Ein Limit setzt du dabei nicht. Du musst nicht jedes Mal eine Order bauen, und Beträge unter dem Preis einer ganzen Aktie sind möglich, weil der Anbieter Bruchteile bucht. Die einzelne Order ist das andere Werkzeug. Stückzahl, Platz und Höchstpreis bestimmst du selbst.
An der Börse ist die kleinste Einheit eine ganze Aktie. Das Bruchstück entsteht in der Abwicklung des Brokers. Er bündelt viele kleine Beträge, kauft ganze Stücke und schreibt dir den rechnerischen Anteil gut. Ob daran ein Miteigentumsanteil besteht, steht in den Bedingungen. Der Anteil bezieht sich auf Aktien im Sammelbestand. Der Verkauf läuft über denselben Anbieter. Auf ein anderes Depot mitnehmen lässt er sich fast nie.
Stimmrecht auf der Hauptversammlung setzt ein ganzes Stück voraus. Die Dividende wird anteilig gutgeschrieben, wenn der Anbieter das so vorsieht. Für die Abgeltungsteuer zählt der Bruchteil wie ein Stück der Aktie: Gewinn und Dividende unterliegen demselben Abzug. Verkaufst du den Rest vor einem Wechsel, kann dabei ein Gewinn anfallen, auch wenn nur ein kleiner Betrag übrig ist.
Steuereinfach heißt bei einem Depot in Deutschland, dass die Bank die Abgeltungsteuer auf Dividenden und auf Gewinne aus Verkäufen selbst abführt. Der Satz beträgt 25 Prozent. Auf diese Steuer wird der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent gerechnet, und wenn du kirchensteuerpflichtig bist, zusätzlich die Kirchensteuer. Ist der Abzug korrekt gelaufen, ist die Steuer auf diese Erträge im Normalfall erledigt. Bleibt der Abzug aus, bleiben Dividende und Gewinn in Deutschland steuerpflichtig.
Der Sparerpauschbetrag lässt Kapitalerträge bis 1.000 Euro im Jahr frei, bei Zusammenveranlagung von Ehegatten oder Lebenspartnern 2.000 Euro. Beim Steuerabzug wirkt er nur, wenn ein Freistellungsauftrag bei der Bank liegt. Ohne Auftrag wird ab dem ersten Euro einbehalten. Zu viel Gezahltes holst du über die Steuererklärung zurück. Hast du mehrere Banken, teilst du den Betrag auf. Die Summe aller Aufträge darf den Pauschbetrag nicht übersteigen. Liegen mehrere Depots bei derselben depotführenden Stelle, kann ein Auftrag dort für alle diese Depots gelten. Denselben vollen Betrag trägst du dann nicht noch einmal in jeder App ein.
Der Pauschbetrag ersetzt die Werbungskosten der Geldanlage. Depotgebühren setzt du daneben nicht noch ab. Die Kirchensteuer auf Kapitalerträge beträgt 8 Prozent der Abgeltungsteuer in Bayern und Baden-Württemberg und 9 Prozent in den übrigen Ländern, sofern du ihr unterliegst. Damit der Einbehalt klappt, hinterlegst du die Kirchensteuerpflicht bei der Bank. Fehlt sie dort, schuldest du die Kirchensteuer trotzdem.
Aktien in ordnungsgemäßer Verwahrung gehören dir. Die Bank hält sie nur. In einer Insolvenz fallen sie nicht in die Insolvenzmasse. Herausgabe oder Übertragung kannst du verlangen. Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist eine Einlage. Die gesetzliche Einlagensicherung gilt dafür bis 100.000 Euro je Person und Bank. Einen fallenden Aktienkurs ersetzt diese Sicherung nicht. Zertifikate sind häufig Schulden eines Emittenten und stehen außerhalb dieser Verwahrung. Lassen sich Aktien ausnahmsweise nicht zuordnen und herausgeben, ersetzt die gesetzliche Anlegerentschädigung 90 Prozent des Ausfalls, höchstens 20.000 Euro.
Ein Übertrag auf ein anderes Depot, das ebenfalls dir gehört, lässt die Stücke in deinem Eigentum. Abgeltungsteuer auf den Buchgewinn entsteht dabei nicht. Bruchstücke ziehen fast nie mit und werden oft verkauft. Solange der Übertrag läuft, sind die betroffenen Stücke gesperrt. Schick nichts weg, das du in den nächsten Tagen verkaufen musst. Laufende Sparpläne stellst du vorher ab, damit keine Rate ins geschlossene Depot läuft. Den Freistellungsauftrag kürzst du bei der alten Stelle oder widerrufst ihn und legst bei der neuen einen neuen an. Prüfe danach, ob Einstandskurse und Anschaffungsdaten angekommen sind. Davon hängt der steuerliche Gewinn beim späteren Verkauf ab.
Das Girokonto verwahrt keine Aktien. Du brauchst ein Depot für die Stücke und ein Verrechnungskonto für Kauf, Verkauf und Dividende. Beides beantragst du bei einer Bank oder einem Broker, überweist Geld und suchst die Aktie über ihre ISIN, nicht über den Firmennamen allein.
Es liegt auf dem Verrechnungskonto und ist noch keine Aktie. Erst die Ausführung bucht den Kaufpreis ab und das Stück ins Depot ein. Ohne Deckung lehnt der Anbieter die Order ab oder nimmt sie gar nicht erst an, je nachdem, wann er den Saldo prüft.
Die steuerliche Identifikationsnummer, weil der Anbieter sie für den Steuerabzug braucht, und eine Auskunft dazu, welche Wertpapiere du schon gekauft oder verkauft hast. Die Identifizierung läuft per Video, über die Post oder mit dem Online-Ausweis. Ein Konto bei derselben Bank verkürzt manchmal den Weg, ersetzt die Steuer-ID aber nicht.
Wenn du den Auftrag nicht selbst in einer App setzen willst und jemanden brauchst, der die Order mit dir aufgibt. Eine Vollmacht oder ein schriftlicher Weg lässt sich dort oft leichter einrichten als bei einem reinen App-Anbieter. Für einen monatlichen Sparplan, den du allein steuerst, zahlst du die Filialstruktur meist ohne einen entsprechenden Gegenwert.
Das gilt nur, wenn er die Verwahrung mit eigener Bankerlaubnis führt. Andere Apps reichen Auftrag und Bestand an eine Partnerbank weiter. Im Vertrag steht, welche Stelle das Depot führt. Steuerbescheinigung und Freistellungsauftrag liegen bei dieser Stelle. Im Handelsbildschirm der App liegen sie oft nicht.
Das stimmt nur, wenn Spread, Platzentgelt und ein eventueller Umtauschaufschlag ebenfalls klein sind. Eine leere Gebührenzeile kann neben einem weiten Briefkurs stehen. Vergleiche einen konkreten Titel zu einer konkreten Uhrzeit, nicht die Werbezeile allein.
Er sitzt im Abstand zwischen dem Kurs, zu dem gekauft wird, und dem Kurs, zu dem verkauft wird. Diesen Abstand zahlst du, weil Kauf und Verkauf nicht zum selben Preis laufen. Er wächst, wenn wenig gehandelt wird oder der Markt, an dem der Titel zu Hause ist, geschlossen ist.
Der feste Betrag macht dann einen großen Teil der Summe aus und schrumpft im Verhältnis, wenn die Order größer wird. Ein prozentuales Entgelt verhält sich umgekehrt und wächst mit dem Volumen. Der günstige Anbieter für ein paar hundert Euro ist deshalb nicht automatisch der günstige für eine fünfstellige Order.
Auf Xetra trifft die Order auf ein elektronisches Orderbuch mit vielen Teilnehmern. Auf gettex stellt ein Kurssteller Geld- und Briefkurse, und die Börse berechnet kein eigenes Entgelt. Dieselbe Aktie kann an beiden Plätzen liegen. Wie der Preis entsteht und zu welcher Uhrzeit die Spanne eng ist, unterscheidet sich.
An einem normalen Börsentag handelt Tradegate Aktien von 7:30 bis 22 Uhr. An Feiertagen fällt der Handel aus oder endet früher. Maßgeblich ist der Kalender der Börse. Dein Broker muss Tradegate anbieten, sonst fehlt der Platz in der Ordermaske.
Am Nachmittag sind die Spannen in liquiden Namen enger, weil dann der Xetra-Kernhandel läuft und bei US-Titeln die amerikanische Session dazukommt. Früh morgens und spät abends fehlt diese Referenz öfter, vor allem bei Nebenwerten und Auslandstiteln. In diesen Stunden setzt du besser ein Limit als eine Order ohne Preisgrenze.
Xetra, gettex und Tradegate nehmen eine Privatanlegerorder nur über eine zugelassene Bank oder einen zugelassenen Broker an. Die Börse führt kein Depot und schreibt dir keine Stücke gut. Ohne diese Stelle gibt es weder Abrechnung noch Verwahrung.
Es legt den Höchstpreis je Aktie fest. Liegt der handelbare Kurs darüber, wird nicht gekauft, oder es wird nur die Menge ausgeführt, die zu deinem Limit oder besser im Markt liegt. Du kannst die Order anheben, streichen oder bis zum Ende ihrer Gültigkeit stehen lassen. Bleibt sie liegen, arbeitet das Limit so, wie du es gesetzt hast.
Billigst meint den nächsten verfügbaren Preis, nicht den letzten Strich im Chart. Rutscht die Gegenseite zwischen Anzeige und Ausführung weg, zahlst du den neuen Briefkurs. Bei einem stark gehandelten Standardwert mitten am Tag passiert das selten. Bei wenig Umsatz, nach einer Meldung oder am Rand der Handelszeit passiert es öfter.
Prüfe, ob der Auftrag nur heute, bis zu einem Datum oder bis auf Widerruf gilt. Eine Tagesorder ist am Abend weg, auch wenn der Kurs am nächsten Morgen durch dein Limit läuft. Eine Order ohne Ende kann Wochen später ausgeführt werden, wenn du sie vergessen hast und der Kurs zurückkommt. Die Maske setzt eine dieser drei Möglichkeiten oft schon vor, klein und leicht zu übersehen.
Sie zeigt, dass nur ein Teil der gewünschten Stücke zu deinem Limit angeboten wurde. Der Rest bleibt als Order stehen oder verfällt, je nachdem, welchen Zusatz du gewählt hast. Auf der Abrechnung steht die ausgeführte Menge. Die Stückzahl aus der Eingabe bleibt der ursprüngliche Auftrag.
Du unterscheidest sie über die ISIN, eine Kennung aus zwölf Zeichen, die mit dem Landeskürzel beginnt. Stamm- und Vorzugsaktie sind verschiedene Wertpapiere mit verschiedener Nummer. Ein Zertifikat kann den Firmennamen tragen und ist trotzdem ein anderes Produkt. Wer nur den Namen eintippt, landet leicht beim falschen Papier.
Er investiert einen festen Betrag im festen Rhythmus, ohne dass du jedes Mal Stückzahl und Höchstpreis setzt. Liegt der Kurs über dem Betrag, landet ein Bruchteil im Depot. Dafür gibst du die Preiskontrolle ab: gekauft wird zum Kurs des Ausführungstermins, nicht zu einer Grenze, die du am Vortag gesetzt hast.
Bei den üblichen Aktiensparplänen gibt es kein Limit. Die Ausführung kauft für den fälligen Betrag zum Kurs dieses Zeitpunkts. Wer einen Höchstpreis will, stellt die Rate aus und kauft per Limit-Order, sobald der Kurs passt. Beides nebeneinander zu nutzen geht. Von selbst springt der Sparplan dafür nicht auf eine Limit-Order um.
Das Bruchstück bucht der Broker. Xetra, gettex und Tradegate handeln ganze Aktien. Die kleinste Einheit dort ist ein Stück. Der Anbieter sammelt viele Sparbeträge, kauft ganze Aktien und schreibt dir den rechnerischen Anteil gut. Diesen Anteil verkaufst du bei ihm. Als Bruchteil an die Börse ordern lässt er sich nicht.
Die Dividende wird anteilig gutgeschrieben, wenn die Bedingungen das vorsehen. Bei einem echten Anteil an einer Aktie ist das der normale Weg. Mit dem Bruchteil kannst du auf der Hauptversammlung nicht abstimmen. Gezählt werden ganze Stücke.
Der Übertrag bewegt ganze Stücke. Die aufnehmende Stelle kann mit einem Bruchteil im Auftrag nichts anfangen. Der Rest bleibt im alten Depot oder wird verkauft. Dieser Verkauf kann einen Gewinn auslösen. Darauf fällt Abgeltungsteuer an, auch wenn nur wenige Euro übrig sind.
Der Anbieter behält die Abgeltungsteuer auf Dividenden und auf Gewinne aus Verkäufen ein und führt sie ab. Du siehst den Ertrag nach diesem Abzug und nach den Abgaben, die daran hängen. Fehlt der Abzug, ist das Depot nicht steuereinfach, und die Erklärung der Erträge liegt bei dir.
Auf die Dividende und auf den Gewinn, wenn du verkaufst. Der bloße Kursanstieg im Depot löst noch keinen Abzug aus. Der Satz beträgt 25 Prozent, darauf wird der Solidaritätszuschlag gerechnet. Verluste aus Aktienverkäufen verrechnet die Bank mit Aktiengewinnen, nicht mit Dividenden oder Zinsen.
Der Pauschbetrag steckt nicht von selbst im Abzug. Erst der Freistellungsauftrag sagt der Bank, bis zu welchem Betrag sie nichts einbehalten soll. Liegt keiner vor, oder liegt der volle Betrag bei einer anderen Bank, rechnet diese Stelle ab dem ersten Euro. Den Ausgleich beantragst du in der Steuererklärung.
Du schätzt, wo Dividenden und Verkaufsgewinne anfallen, und gibst jeder Bank einen Teilbetrag. Zusammen dürfen es 1.000 Euro sein, bei Zusammenveranlagung 2.000 Euro. Änderst du die Aufteilung, passt du die bestehenden Aufträge an, sonst läufst du über die Summe. Mehrere Depots bei derselben depotführenden Bank teilen sich oft einen Auftrag. In jeder App denselben vollen Betrag noch einmal einzutragen, würde die Summe sprengen.
Der Sparerpauschbetrag gilt die Kosten der Geldanlage pauschal ab, auch wenn deine Ausgaben darüber liegen. Quittungen über Depotgebühren ändern daran nichts. Bis zur Höhe des Pauschbetrags bleibt der Ertrag frei, darüber setzt die Abgeltungsteuer ein.
Sobald du kirchensteuerpflichtig bist. Gerechnet wird sie auf die Abgeltungsteuer, mit 8 Prozent in Bayern und Baden-Württemberg und mit 9 Prozent in den anderen Ländern. Die Bank behält sie ein, sobald sie von der Zugehörigkeit weiß. Ohne diesen Hinweis unterbleibt der Abzug. Die Kirchensteuer bleibt geschuldet.
Sitz im Ausland heißt oft nur, dass niemand die Abgeltungsteuer für dich abführt. Dividenden und Gewinne bleiben in Deutschland steuerpflichtig und gehören in deine Erklärung. Ein Freistellungsauftrag läuft dort ins Leere, weil kein deutscher Abzug stattfindet, den du freistellen könntest.
Verwahrte Aktien sind nicht Vermögen der Bank. Du kannst Herausgabe oder einen Übertrag verlangen. Das Geld auf dem Verrechnungskonto ist dagegen eine Einlage und über die Einlagensicherung geschützt, nicht über denselben Weg wie die Stücke. Ein Kursverlust der Aktie hat mit der Pleite nichts zu tun und wird nicht ersetzt.
Die 100.000 Euro gelten je Person und Bank für Einlagen, also für Guthaben auf Konten. Der Bestand an Aktien ist kein Guthaben und fällt nicht unter diese Obergrenze. Die Verwahrung lässt den Kurs außerdem unberührt. Einlagen und Aktien sind zwei verschiedene Sicherungen.
Solange die Stücke in deinem Eigentum bleiben und nicht verkauft werden, ist der Übertrag kein Veräußerungsgeschäft. Auf den Buchgewinn fällt dadurch keine Abgeltungsteuer an. Steuer kann entstehen, wenn dabei Bruchstücke verkauft werden. Die Anschaffungsdaten müssen mitwandern, sonst stimmt der Gewinn beim späteren Verkauf nicht.
Eine Rate, die während der Sperre oder nach der Schließung ausgeführt werden soll, findet kein Depot mehr, das sie annehmen kann. Die übertragenen Stücke sind in dieser Zeit nicht handelbar. Stell den Plan ab, warte den Übertrag ab und richte ihn neu ein, wenn du ihn weiterführen willst.
Die App zeigt die Ausführung. Die börsliche Erfüllung, bei der die Stücke rechtlich übergehen, dauert in der EU derzeit zwei Geschäftstage. Ab dem 11. Oktober 2027 ist dafür ein Geschäftstag vorgesehen. In der Oberfläche erscheint die Aktie oft schon am Ausführungstag. Beleg für Kurs und Entgelt bleibt die Abrechnung.
Der gebuchte Kurs, die gebuchte Stückzahl und jedes Entgelt von Broker oder Handelsplatz. Die Maske zeigt den Auftrag, die Abrechnung das Ergebnis, also auch eine Teilmenge oder einen Kurs, der vom letzten angezeigten Preis abweicht. Stimmt die ISIN nicht, siehst du den Fehlkauf auf diesem Beleg am klarsten.
Eine Stop-Verkaufsorder wird beim Erreichen der Schwelle meist zur Market-Order und kann unter der Schwelle ausgeführt werden, wenn der Kurs springt oder die Gegenseite dünn ist. Ein Stop mit zusätzlichem Limit nennt einen Mindestpreis und wird dann vielleicht gar nicht ausgeführt. Den Höchstpreis für einen Kauf setzt du mit einem Kauflimit. Der Stop ist ein Auslöser, kein Preisdeckel.
Eine Vergütung dafür, dass Kundenorders an einen bestimmten Platz gelenkt werden, ist in Deutschland seit dem 1. Juli 2026 untersagt. Ältere Erklärungen, ein Kauf koste nichts, weil der Platz den Broker bezahle, kannst du beiseitelegen. Was heute gilt, steht im aktuellen Preisverzeichnis: Courtage, Pauschale, Spread und die angebotenen Plätze können sich seitdem geändert haben.
Die Heirat gibt keine Vertretung für ein Depot, das auf den anderen Namen lautet. Orders brauchen eine Vollmacht, die du bei der depotführenden Stelle über deren Formular einrichtest. Eine selbst geschriebene Erklärung erkennen viele Anbieter nicht an. Manche bestehen auf einer Beglaubigung oder darauf, dass die Erklärung bei jedem Auftrag erneut vorliegt.