





















Ein Aktiensparplan kauft in festen Abständen einzelne Aktien für einen Betrag, den du festlegst. Die Stücke liegen in deinem Depot. Der Plan ist kein Fonds und kein Vermögensverwalter. Er wiederholt nur den Kauf. In dieser Übersicht stehen nur Broker, die einen Sparplan auf Einzelaktien auf der eigenen Produkt- oder Preisseite nennen.
Drei Posten bestimmen die laufenden Kosten. Die Depotgebühr fällt für die Verwahrung an, manchmal nur, wenn ein Mindesteingang fehlt. Die Ausführung des Aktiensparplans kostet bei jedem Kauf im Plan, als Festbetrag oder als Prozent der Rate. Der Orderpreis gilt für Käufe und Verkäufe außerhalb des Plans. Ein kostenloser ETF-Sparplan sagt nichts darüber, ob der Aktiensparplan ebenfalls gebührenfrei ist.
Die Mindestrate ist der kleinste Betrag, den der Plan annimmt. Einen Höchstbetrag nennen viele Anbieter nicht. Das Intervall reicht von täglich bis jährlich. Zweimonatlich ist seltener als monatlich. Der Ausführungstag ist der Kalender- oder Wochentag, an dem der Kauf läuft. Mit der Dynamisierung steigt die Rate nach einer festen Regel, zum Beispiel um einen Prozentsatz im Jahr. Eine Lastschrift vom Drittkonto zieht die Rate von einem Girokonto bei einer anderen Bank ein.
Die Heimatbörse in diesem Vergleich ist Xetra. Nennt der Anbieter sie, ist sie ein Handelsplatz für den Plan oder für einzelne Orders. Limit, Stop, Trailing-Stop und die Zeichnung von Neuemissionen gelten für einzelne Orders. Die Sparplanausführung nutzt sie nicht automatisch. Wie viele Aktien sparplanfähig sind und wie viele davon kostenlos laufen, steht nur dort, wo der Anbieter die Zahl nennt.
In Deutschland führen die meisten Depots die Kapitalertragsteuer ab, dazu den Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer. Ausländische Quellensteuer wird davon nicht automatisch ersetzt.
Dividenden und andere Erträge kann der Broker wieder anlegen, wenn er eine Wiederanlage anbietet. Dafür brauchst du keinen neuen Kaufauftrag. Ein Eintrag ins Aktienregister und die Kosten einer Hauptversammlung betreffen Namensaktien und die Stimmrechtsvertretung. Beides gilt nur, wenn der Anbieter es anbietet.
Bei kleinen Raten wiegt ein Prozentsatz schwerer als ein Festbetrag. Bei großen Raten kann ein Festbetrag oder ein gedeckelter Prozentsatz günstiger sein. Zinsen auf Guthaben, ein Wertpapierkredit und Unterdepots gehören zum Depot, nicht zum Sparplan selbst. Banking und das Ident-Verfahren beschreiben, wie du das Depot eröffnest und führst. Die depotführende Bank ist nicht immer dieselbe Marke wie der Broker.
Der laufende Preis setzt sich aus der Depotgebühr und der Ausführungsgebühr je Kauf zusammen. Die Ausführung kann €0 betragen, ein Festbetrag sein oder ein Prozent der Rate, oft mit Unter- und Obergrenze. Verkäufe außerhalb des Plans haben einen eigenen Orderpreis.
Der Aktiensparplan kauft einzelne Aktien. Der ETF-Sparplan kauft Anteile eines Fonds. Beim selben Broker können sich Gebühr, Mindestrate und die Zahl der kostenlosen Titel unterscheiden.
Bei den meisten Brokern ja. Du setzt die Ausführung aus oder löschst den Plan. Die bereits gekauften Aktien bleiben im Depot. Ob eine Pause ohne Gebühr möglich ist, steht in den Bedingungen des Anbieters.
Die Mindestrate ist der kleinste Betrag, den der Plan annimmt. Üblich sind €1, €10, €25 oder €50. Einen Höchstbetrag nennen viele Anbieter nicht.
Ja, wenn der Plan einen Geldbetrag ausführt und der Kurs nicht in die Rate passt. Du hältst dann einen Bruchteil der Aktie. Verkaufen kannst du Bruchstücke in der Regel nur über den Broker, nicht an der Börse als ganzes Stück.
Der Ausführungstag ist ein fester Kalender- oder Wochentag, den der Anbieter vorgibt oder den du wählst. Fällt er auf einen handelsfreien Tag, verschiebt sich der Kauf meist auf den nächsten Handelstag.
Das Intervall legt der Anbieter fest. Monatlich ist am weitesten verbreitet. Manche Broker bieten zusätzlich täglich, wöchentlich, zweiwöchentlich, zweimonatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich an.
Die Depotgebühr ist ein eigener Posten neben der Sparplanausführung. Manche Depots sind ohne Bedingung kostenlos. Andere kosten erst dann nichts, wenn ein Mindesteingang oder ein Mindestordervolumen erfüllt ist.
Ja. Rate, Intervall und die ausgewählte Aktie lassen sich im Depot in der Regel anpassen. Die nächste Ausführung nutzt dann die neuen Werte. Eine Dynamisierung hebt die Rate zusätzlich nach einer festen Regel an, ohne dass du jedes Mal selbst eingreifst.
Die Dividende wird dem Verrechnungskonto gutgeschrieben oder, wenn der Broker eine Wiederanlage anbietet, erneut in die Aktie investiert. Beides ist nicht dasselbe.
Die gekauften Stücke gehören dir und lassen sich mit einer normalen Order verkaufen. Der Sparplan selbst verkauft nicht. Für den Verkauf gilt der Orderpreis, nicht die Ausführungsgebühr des Plans.
Nein. Ein gebührenfreier ETF-Sparplan betrifft nur Fondsanteile. Der Aktiensparplan hat eigene Ausführungskosten.
Das heißt Dynamisierung. Der Broker erhöht die Rate nach einer Regel, zum Beispiel um einen festen Prozentsatz im Jahr. Nicht jeder Anbieter bietet das an.
Manche Verrechnungskonten werden verzinst, andere nicht. Der Zinssatz gilt für das Guthaben im Depot, nicht für die Kursentwicklung der Aktien.
Einzelne Käufe und Verkäufe laufen über den Orderpreis. Der kann ein Festbetrag, ein Prozentsatz oder eine Kombination sein und hängt oft vom Handelsplatz ab. Er ist nicht die Gebühr der Sparplanausführung.
Einige Broker ziehen die Rate per Lastschrift von einem Konto bei einer anderen Bank ein. Andere verlangen ein eigenes Verrechnungskonto.
Bei den Brokern, die eine automatische Steuerabführung angeben, ja. Abgeführt werden Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Ausländische Quellensteuer wird davon nicht automatisch ersetzt.
Nicht bei jedem Broker. Manche Pläne kaufen über Xetra, andere über Tradegate, Gettex oder einen weiteren Platz. Xetra für einzelne Orders bedeutet nicht, dass der Sparplan dort ausgeführt wird.