
DKB Girokonto u18
Kostenlos von 0 bis 18 Jahren, Kontoführung bis 28 ohne Geldeingang
Girokonten für Kinder und Jugendliche unterscheiden sich im Mindestalter, in der Karte und darin, ob die Eltern ein Konto bei derselben Bank brauchen. Die Tabelle zeigt, bis wann die Kontoführung ohne Preis bleibt und was die Bank ausweist, sobald das Kind 18 wird.

DKB Girokonto u18
Kostenlos von 0 bis 18 Jahren, Kontoführung bis 28 ohne Geldeingang

ING Girokonto Junior
Kostenlos von 7 bis 18 Jahren, danach bis 28

Commerzbank StartKonto
Kostenlos von 7 bis 27 Jahren

comdirect JuniorGiro
Kostenlos von 7 bis 18 Jahren

Deutsche Bank Das Junge Konto
Kostenlos von 7 bis 30 Jahren für Schüler, Azubis und Studenten

BBBank Junges Konto
Kostenlos von 0 bis 30 Jahren

HypoVereinsbank HVB StartKonto
Kostenlos von 7 bis 26 Jahren

Postbank Giro start direkt
Kostenlos von 7 bis 22 Jahren

GLS Bank Konto U18
Kostenlos von 7 bis 18 Jahren, danach bis 27

Revolut Revolut <18
Kostenlos von 0 bis 17 Jahren

Targobank Starter-Konto
Kostenlos von 7 bis 28 Jahren

OLB Girokonto M für junge Leute
Kostenlos von 0 bis 26 Jahren

Pax-Bank PaxJunior
Kostenlos von 0 bis 27 Jahren

Berliner Volksbank blauorange
Kostenlos von 0 bis 30 Jahren

Berliner Sparkasse Startkonto
Kostenlos von 0 bis 18 Jahren, danach Junges Konto bis 25
Ein Kinder- oder Jugendkonto ist ein Girokonto auf den Namen des Kindes. Eltern nutzen es für Taschengeld, Geldgeschenke und später für den ersten Lohn. Das Guthaben gehört dem Kind. Die Sorgeberechtigten eröffnen das Konto in der Regel gemeinsam und behalten den Zugriff, solange das Kind minderjährig ist.
Geführt wird es als Guthabenkonto. Eine Überziehung ist nicht vorgesehen, damit aus dem Taschengeld keine Schulden werden. Eine Karte gibt es je nach Bank ab etwa sieben Jahren, manchmal schon früher, dann oft nur zur Ansicht der Eltern.
Die Zeile zeigt das Alter, ab dem die Bank das Konto eröffnet, und bis wann die Kontoführung ohne Preis bleibt. Daneben stehen Girocard und Debitkarte, ob die Eltern ein eigenes Konto bei derselben Bank brauchen, und ob Bargeld im Inland ohne Stückgebühr abgehoben werden kann.
Zinsen auf dem Girokonto sind die Ausnahme und oft an eine Mitgliedschaft oder eine Obergrenze gebunden. Steht in der Karte kein Zins, weist die Bank keinen aus. Ein Tagesgeld für Kinder ist ein anderes Produkt und steht im Tagesgeldvergleich.
Unter sieben Jahren ist das Kind nicht geschäftsfähig. Das Konto läuft dann praktisch über die Eltern. Ab sieben ist es beschränkt geschäftsfähig und kann mit Zustimmung Karte und Überweisungen nutzen. Die Bank verlangt Geburtsurkunde oder Ausweis des Kindes und die Ausweise der Sorgeberechtigten.
Ein Jugendlicher mit eigenem Arbeitsvertrag kann in engen Grenzen auch ohne erneute Zustimmung ein Konto für den Lohn brauchen. Eine Ausbildung allein reicht dafür nicht. Steht bei einem Angebot „kein Elternkonto nötig“, kann das Kind das Konto ohne Konto der Eltern bei derselben Bank eröffnen. Die Zustimmung der Sorgeberechtigten bleibt davon unberührt.
Mit der Volljährigkeit endet der Zugriff der Eltern. Manche Banken führen das Konto bis Mitte zwanzig oder bis dreißig weiter ohne Kontoführungspreis, andere stellen auf ein Studenten- oder Erwachsenenkonto um. Die Spalte zur Umstellung nennt die Grenze, die die Bank ausweist.
Regionale Institute wie Berliner Volksbank und Berliner Sparkasse sind in der Liste, weil ihre Jugendkonditionen im Marktvergleich auftauchen. Ein Antrag von außerhalb ihres Gebiets ist oft nicht möglich.
Manche Banken nehmen das Konto ab der Geburt, die meisten ab sieben Jahren. Ab vierzehn ist eine eigene Karte der Normalfall. Die Altersgrenze steht in der Karte des Anbieters.
Nein. Kontoinhaber ist das Kind. Die Eltern haben eine Vollmacht, solange das Kind minderjährig ist. Mit 18 fällt diese Vollmacht weg.
Ein Kinderkonto wird als Guthabenkonto geführt. Ein Dispo ist nicht vorgesehen. Eine echte Kreditkarte mit Verfügungsrahmen gibt es vor 18 in der Regel nicht.
Das Girokonto verwahrt Taschengeld und Zahlungen. Ein Depot kauft Wertpapiere auf den Namen des Kindes. Beides kann nebeneinander bestehen.
Die Bank hat die Angabe nicht veröffentlicht oder sie gilt nur unter einer Bedingung, die sich nicht als Ja oder Nein fassen lässt. Die Liste schätzt das nicht auf.
Ja, solange beide das Sorgerecht haben. Die Bank will die Zustimmung in der Regel von beiden, plus Ausweis und Geburtsurkunde. Bei alleinigem Sorgerecht reicht die eine berechtigte Person, oft mit Nachweis.
Die Vollmacht der Eltern endet. Das Konto gehört weiter dem Kind, jetzt als volljährige Person. Ob der Preis bei 0 € bleibt, steht in der Spalte zur Umstellung und hängt von der Bank ab.
Nein. Die Girocard ist das deutsche Kartensystem für Automaten und Kasse im Inland. Eine Debitkarte von Visa oder Mastercard zahlt zusätzlich im Kartensystem dieser Marken, auch im Ausland. Manche Konten haben beides.
Ab sieben Jahren ist das Kind beschränkt geschäftsfähig und kann mit Zustimmung der Eltern Überweisungen und Abhebungen nutzen. Vorher läuft das Konto praktisch über die Eltern. Ein Limit können viele Banken zusätzlich setzen.
Nein. Kontoinhaber ist das Kind. Schulden der Eltern greifen nicht auf dieses Guthaben zu. Die Eltern können bis zur Volljährigkeit trotzdem Ein- und Auszahlungen über die Vollmacht anstoßen.
Nur wenn die Bank einen Habenzins ausweist. Oft hängt er an einer Obergrenze oder an einer Mitgliedschaft. Fehlt die Angabe, ist kein Zins veröffentlicht. Ein Tagesgeld für Kinder ist ein anderes Produkt.
Kostenlos heißt hier, dass es einen Weg ohne Stückgebühr gibt. Das kann auf das Automatennetz der Bank oder auf eine monatliche Anzahl begrenzt sein. Steht das Feld leer, nennt die Bank keinen eindeutigen Preis.
Das steht je Angebot anders. Manche Banken verlangen ein eigenes Girokonto der Eltern bei sich, andere nicht. Steht „kein Elternkonto nötig“, ist kein Konto bei derselben Bank vorausgesetzt. Die Zustimmung der Sorgeberechtigten bleibt.
Viele Banken bieten Video-Ident oder ein anderes Verfahren an. Ob das für Minderjährige ohne Filialtermin geht, sagt nur die Produktseite. Ein leeres Feld zum Identverfahren heißt, dass die Bank es nicht eindeutig ausweist.
Nicht automatisch. Manche Häuser führen den Preis 0 € bis Mitte zwanzig oder bis 30 weiter, andere stellen mit 18 auf ein Studenten- oder Erwachsenenkonto um. Die Grenze steht in der Zeile, soweit die Bank sie nennt.