Deutschland
TARGOBANK

TARGOBANK Depotübertrag

Überblick

Depotführende Stelle ist TARGOBANK AG. Ein Depotübertrag ist eingehend, ausgehend und intern möglich. Die aufnehmende Bank erhebt dafür in der Regel kein eigenes Übertragsentgelt; fremde Spesen der abgebenden Stelle können bleiben.

Aktuell gibt es 2 Prämienangebote rund um Depotübertrag oder Depoteröffnung. Die Unterschiede und die gemeinsamen Kampagnen stehen im Abschnitt Prämie.

Ein Girokonto ist für das Depot in der Regel nicht nötig. Für die aktuelle Prämie musst du Wertpapiere übertragen und ein Depot eröffnen. Die Prämie kommt als Geldprämie vom Depotanbieter und höhere Zinsen bei Zinskonto.

Depotübertrag

Eingehend

Ja, ein eingehender Depotübertrag ist möglich. Die aufnehmende Bank erhebt dafür in der Regel kein eigenes Übertragsentgelt; fremde Spesen der abgebenden Stelle können bleiben.

Ausgehend

Ja, ein ausgehender Depotübertrag ist möglich. Ausgehend fällt ein Entgelt laut Preis- und Leistungsverzeichnis an, oft je Gattung oder ISIN, plus fremde Spesen der Lagerstelle.

Intern

Ja, ein interner Depotübertrag ist möglich. Intern ist eine Umbuchung zwischen eigenen Depots derselben Bank vorgesehen; das Entgelt liegt meist unter einem fremden Ausgang.

Ablauf

Schriftlicher oder filialgestützter Übertragsauftrag an die abgebende Bank zugunsten des TARGOBANK-Depots.

Welche Wertpapiere können übertragen werden?

Übertragen werden typischerweise börsengehandelte Aktien und ETFs, sofern die aufnehmende Stelle die Gattung und die Lagerstelle führt. Investmentfonds, Anleihen, Zertifikate und Derivate nur, wenn beide Seiten sie verwahren können; sonst wird die Position abgelehnt oder muss verkauft werden. Krypto, CFDs und nicht stückeverwahrte Produkte gehören nicht in diesen Übertrag.

Dauer

Im Inland dauert ein Übertrag oft mehrere Bankarbeitstage bis wenige Wochen. Fondsanteile, Auslandsverwahrung und unvollständige Anschaffungsdaten verlängern das. Die abgebende Stelle, die Lagerstelle und die Vollständigkeit der Unterlagen entscheiden über die konkrete Dauer.

Prämie

0,75% Übertragsprämie auf Anteile an Investmentfonds (inkl. klassischer Geldmarktfonds, ohne ETFs), gedeckelt auf €5.000 bei €666.667 Übertragsvolumen. Mindestübertrag €7.000, also mindestens €52,50 Prämie.

Für die Übertragsprämie zählen Investmentfonds und Geldmarktfonds. Aktien, ETFs, Geldmarkt-ETFs, sonstige Wertpapiere wie Anleihen und Euro-Einzahlungen (kein Stückübertrag) zählen nicht mit.

Haltefrist: 12 Monate. Wer in dieser Zeit auszahlt oder das Depot wieder wegüberträgt, riskiert eine anteilige Rückforderung der Prämie.

0,75% des Übertragsvolumen, max. €5.000

Es zählen nur Anteile an Investmentfonds inkl. klassischer Geldmarktfonds (keine ETFs inkl. Geldmarkt-ETFs, Aktien, Anleihen und Zertifikate).

Mindestübertrag: €7.000

Prämie gedeckelt auf €5.000. Bei 0,75% Prämie gibt es die maximale Prämie folglich ab €666.667 Übertrag.

Die maximale Prämie kann auch durch mehrere Depotüberträge erreicht werden. Insgesamt ist eine Prämie von max. €5.000 pro Kunde möglich (für alle Überträge insgesamt seit Februar 2024).

Bei bestehendem Klassik-Depot muss der Übertrag zwingend in der Filiale beauftragt werden. Bei Neukunden ist er auch online möglich.

Nicht kombinierbar mit anderen Depot-Neukundenangeboten der TARGOBANK.

Zinsen

TARGOBANK Tagesgeld (EUR): 3,24% p.a. für 120 Tage.

3,24% p.a. für 4 Monate (Aktionszins für das erste Tagesgeldkonto).

Steuern

Steuereinfach: Ja, in Deutschland ist das TARGOBANK-Depot steuereinfach. Das heißt, dass Kapitalertragsteuer inkl. Solidaritätszuschlag (Soli) und etwaige Kirchensteuer automatisch von der TARGOBANK an das Finanzamt abgeführt werden. In Österreich und anderen Ländern ist das TARGOBANK-Depot nicht steuereinfach. Hier muss man die Besteuerung selbst vornehmen oder einen Steuerberater damit beauftragen.

Bei einem eingehenden Depotübertrag werden Anschaffungskosten im Regelfall übermittelt. Vorsichtshalber fragt man vor dem Depotübertrag diesbezüglich nach.

Kosten

Die TARGOBANK führt ein klassisches Bankdepot. Depotführung, Verrechnungskonto und Orderentgelte stehen im aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis Wertpapiergeschäft; Filial- und Direktvarianten können sich unterscheiden. Fremde Börsen- und Lagerstellenspesen kommen hinzu.

Orders liegen typischerweise im Bereich einer prozentualen Provision plus Grundpreis, nicht im 0-/1-Euro-Neobroker-Modell. Vor der Eröffnung das aktuelle PLV der TARGOBANK prüfen.

Quellen

TARGOBANK Preis- und Leistungsverzeichnis Depot, Stand 31. Juli 2026.

Kapitalanlagen bergen Risiken, bis zum voll­ständigen Verlust des investierten Kapitals. Die bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Informations- und Bildungs­zwecken und stellen keine Finanz-, Anlage-, Rechts- oder Steuer­beratung dar. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen stellen keine Handlungs­ansätze von Vestonaut dar, insbesondere erfolgt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Sollte eine Kreditkarte als kostenlos bezeichnet werden, ist dies stets so zu verstehen, dass der bloße Besitz der Karte mit keinen Gebühren verbunden ist (z. B. keine Jahres­gebühr). Dies schließt nicht aus, dass Kredit­zinsen oder anderweitige Gebühren anfallen.

Investitionen in Schwarm­finanzierungs­projekte (Crowd­investing) oder P2P-Kredit­plattformen bergen das Risiko eines teilweisen oder vollständigen Kapitalverlusts. Derartige Investitionen sind in der Regel weder durch Einlagen­sicherungs­systeme noch durch Anleger­entschädigungs­systeme geschützt.

Kryptomärkte sind hochvolatil. Das Handeln mit oder das Halten von Krypto­währungen kann zu erheblichen Vermögensverlusten führen. Krypto­währungen sind kein gesetzliches Zahlungs­mittel, werden von keiner Regierung garantiert und unterliegen keinem staatlichen Entschädigungs­system. Für den Handel von Krypto­währungen finden Vorgaben der Wertpapier­regulierung keine Anwendung.

Trading ist riskant. Zertifikate, Options­scheine, Optionen sowie Futures sind komplexe Finanz­instrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Der Margin­handel ist nur für erfahrene Anleger mit einer hohen Risiko­tragfähigkeit geeignet.

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Je nach Anbieter verlieren über 70% oder über 80% der Kleinanleger­konten Geld beim CFD-Handel. Du solltest gut abwägen, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren.

Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereit­gestellten Informationen wird keine Gewähr über­nommen. Alle Anlage­entscheidungen tätigst du stets auf eigene Verantwortung. Anlage­erfolge in der Ver­gangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Handle verantwortungsvoll, risiko­bewusst und unter Berücksichtigung deiner finanziellen Situation.

Flagge Deutschlands

Deutsches Unternehmen
mit Sitz bei Augsburg

© 2026 Vestonaut - Alle Rechte vorbehalten