Ein Firmensparkonto ist kein Zahlungskonto. Du parkst dort Liquidität, die in den nächsten Wochen oder Monaten nicht für Löhne, Lieferanten oder Steuern gebraucht wird. Der Zinssatz liegt oft nur bei wenigen Basispunkten, dafür bleibt das Geld bei einer Bank mit Einlagensicherung.
Der Vergleich zeigt den Satz, den die Bank auf ihrer Konditionenseite oder im verlinkten PDF ausweist. Steht dort eine Staffel, siehst du den Satz bis zur Grenze und den Satz darüber. Ein Portalwert, der von der Bankseite abweicht, wird nicht übernommen.
Die meisten Sparkonten für Unternehmen lassen einen Betrag pro Jahr, Quartal oder Monat ohne Voranmeldung zu. Darüber gilt eine Frist, oft 31 Tage oder drei Monate. Wer früher an das Geld will, zahlt bei manchen Banken einen Abzug auf den überschreitenden Teil.
Ein höheres Limit ist nicht automatisch besser. Ein Konto mit 31 Tagen Frist und kleinem Freibetrag kann denselben Satz haben wie ein Konto mit drei Monaten. Lies Limit und Frist zusammen, bevor du die Reserve der Firma dorthin schiebst.
Manche Banken führen das Sparkonto nur, wenn bei derselben Bank ein Kontokorrent besteht. Im Vergleich steht das als Zusatz „mit Geschäftskonto“. Fehlt der Zusatz, verlangt die Produktseite kein zweites Konto.
Zinsen unterliegen der Verrechnungssteuer von 35 Prozent, sobald der Bruttozins die Freigrenze überschreitet. Die Firma holt die Steuer über die Steuererklärung zurück, sofern die Erträge deklariert werden. Einlagenschutz über esisuisse deckt 100 000 Franken pro Kundin oder Kunde und Bank; kantonale Staatsgarantien können darüber hinausgehen.
Über das Kontokorrent laufen Zahlungen, Karten und Lastschriften. Das Sparkonto verzinst eine Reserve und begrenzt, wie viel du ohne Frist abziehen darfst. Für den laufenden Verkehr bleibt das Geschäftskonto zuständig.
Banken legen kurzfristige Firmenliquidität konservativ an und zahlen dafür wenig. Ein Satz von 0,05% ist im aktuellen Marktumfeld üblich. Der Vergleich sortiert nach dem ausgewiesenen Satz, nicht nach einem Wunschwert.
Bis zur genannten Grenze gilt der höhere Satz, darüber ein tieferer oder gar keiner. Der Vergleich übernimmt die Stufen so, wie sie auf der Konditionenseite stehen, inklusive der Grenze.
Nein. Wenn die Bank einen Satz für das Einzelkonto und einen anderen für ein Business-Paket nennt, ist der Paketsatz an die Paketbedingung gebunden. Im Datensatz steht der Satz der live Konditionenseite, der Pakethinweis in den Bemerkungen.
Du musst die Kündigungsfrist einhalten. Manche Banken ziehen zusätzlich einen Prozentsatz vom Betrag ab, der über dem Limit liegt. Die genaue Regel steht in der Kontobeschreibung der Bank, nicht als pauschale Vestonaut-Formel.
Nur bis zum ausgewiesenen Freibetrag. Der Rest bleibt bis zum Ende der Frist gesperrt oder wird mit einem Abzug belastet. Für Geld, das du in den nächsten Tagen brauchst, ist das Kontokorrent die passendere Stelle.
Nur wenn die Produktseite das verlangt. Dann trägt der Typ den Zusatz „mit Geschäftskonto“. Steht er nicht dort, filtere diese Variante weg, wenn du kein zweites Konto eröffnen willst.
Beim Sparkonto ist der Satz variabel. Die Bank kann ihn ändern. Ein Festzins über eine feste Laufzeit ist das Festgeld oder die Kassenobligation, nicht das Sparkonto.
Liegt der Bruttozins über der Freigrenze, behält die Bank 35 Prozent ein und überweist sie der Steuerverwaltung. Die Firma macht den Betrag in der Steuererklärung geltend. Unter der Freigrenze fällt oft nichts an.
Ja, bis 100 000 Franken pro Kundin oder Kunde und Bank über esisuisse, soweit es sich um eine privilegierte Einlage handelt. Darüber trägt die Firma das Bankenrisiko, ausser eine kantonale Garantie sagt etwas anderes.
Viele Banken lassen Verein, GmbH und AG zu. Die zulässigen Rechtsformen stehen beim Produkt. Ein Verein ist nicht automatisch ein Unternehmen mit Handelsregistereintrag, die Bank prüft Statuten und Zeichnungsberechtigte.
Das hängt von der Bank ab. Einzelne Institute begrenzen die Anzahl auf ein Konto pro Kundin oder Kunde, andere erlauben mehrere. Die Bemerkung am Produkt nennt die Grenze, wenn die Bank sie veröffentlicht.
Viele Sparkonten für Firmen sind in der Führung gratis, Zahlungsaufträge oder Zusatzkarten aber nicht. Steht im Vergleich „keine Kontoführungsgebühr“, bezieht sich das auf die Führung, nicht auf jeden Auftrag.
In der Regel nein oder nur eingeschränkt. Überweisungen, LSV und Debitkarten sind beim Kontokorrent angesiedelt. Das Sparkonto ist ein Anlagekonto mit Rückzugsregeln.
Kantonalbanken bedienen oft vor allem ihren Kanton, einzelne Produkte sind schweizweit offen. Der Filter Kanton blendet Banken aus, die deinen Kanton nicht nennen. Eine schweizweite Bank bleibt sichtbar.
Aufgenommen wird ein Konto nur mit einer offiziellen Produktseite, die es für Firmen ausweist. Ein Portal-Eintrag ohne belastbare Bankquelle reicht nicht.
Die Bank schreibt 0,00% fest. Das ist ein veröffentlichter Satz und nicht eine fehlende Angabe. Fehlt der Satz ganz, weil die Bank ihn nicht nennt, bleibt das Feld leer.
Das Datum der letzten Prüfung steht an der Datenzeile. Zinssätze können sich ohne Ankündigung auf der Bankseite ändern. Vor einer Überweisung lohnt der Blick auf die verlinkte Konditionenseite.
Nein. Drei Monate Frist und ein tiefes Limit können teurer werden als ein etwas tieferer Satz mit mehr Bewegungsfreiheit, wenn du das Geld doch früher brauchst.
Nur wenn die Bank das so schreibt. Ein Aktionszins für frisches Geld gilt nicht automatisch für Salden, die schon auf einem anderen Konto derselben Bank liegen.
Bei einem Vestonaut-Deal mit Vergütung auf die Deal-Seite, bei einem reinen Partnerlink über die Weiterleitung, sonst direkt auf die Bankseite. Der Banklink ist als externer Link gekennzeichnet.