Festgeld und Termingeld binden einen Betrag für eine vereinbarte Laufzeit. Während der Laufzeit gibt es keinen ordentlichen Rückzug. Callgeld ist etwas anderes: Der Satz ist variabel, und du kündigst mit einer kurzen Frist, bei Raiffeisen mit 48 Stunden. Im Vergleich bleibt Callgeld als Callgeld beschriftet.
Termingeld steht nur dann so in der Tabelle, wenn die Bank das Produkt für Firmen selbst so nennt, zum Beispiel mehrjährige Anlagen. Eine zwölfmonatige Festanlage wird nicht nachträglich in Termingeld umbenannt.
Mehrere Banken veröffentlichen für Firmenfestgeld keinen Satz im Web, sondern nennen ihn am Telefon oder in der Offerte. Solche Produkte bleiben im Vergleich, der Satz bleibt leer. Vestonaut setzt keine Schätzung ein.
Steht ein Satz, stammt er aus der Konditionentabelle der Bank oder aus dem verlinkten PDF. Aktionszinssätze ohne Zahl werden nicht als Prozentsatz erfunden.
Die Mindestanlage liegt bei vielen Festgeldern für Unternehmen bei 100 000 Franken, bei längerem Termingeld teils deutlich tiefer, bei Callgeld oft höher. Unter der Schwelle eröffnet die Bank das Produkt nicht.
Einlagen bis 100 000 Franken sind über esisuisse privilegiert. Darüber hängt der Schutz von der Bank und, bei Kantonalbanken, von einer Staatsgarantie ab. Die Verrechnungssteuer von 35 Prozent gilt auch hier, sobald der Zins die Freigrenze übersteigt.
Ordentlich nein. Die Bank muss einer vorzeitigen Auflösung zustimmen und berechnet dafür oft einen Zinsabschlag oder verweigert die Auflösung. Plane nur Geld ein, das die Firma bis zum Ende der Laufzeit nicht braucht.
Callgeld hat kein festes Ende. Du kündigst, typischerweise zwei Bankarbeitstage im Voraus, und der Satz kann sich jederzeit ändern. Festgeld hält Satz und Ende fest.
Die Bank schreibt „auf Anfrage“ oder nennt nur eine Telefonnummer. Ein leeres Feld heisst, dass kein veröffentlichter Satz vorliegt. Es ist kein Hinweis auf 0,00%.
Nein. Viele Banken führen getrennte Konditionen je Währung. Der Filter Währung blendet die anderen Zeilen aus. Ein Euro-Satz ist kein Franken-Satz.
Für kurz laufendes Firmenfestgeld nennen mehrere Banken 100 000 Franken. Längere Termingelder starten teils bei 5 000 Franken. Die Zahl am Produkt ist die der Bankseite, nicht ein Marktmittel.
Viele Festgeldseiten nennen keine Kontoführungsgebühr. Das schliesst Courtagen, Devisenmargen oder eine Gebühr bei vorzeitiger Auflösung nicht aus. Lies die Produktseite, bevor du den Betrag anweist.
Nur wenn die Bank eine automatische Prolongation beschreibt. Sonst läuft das Geld am Ende auf das hinterlegte Konto zurück. Die Bemerkung am Produkt sagt, was die Bank dazu schreibt.
Wenn die Bank die Zinsgutschrift oder die Eröffnung an ein Konto bei derselben Bank knüpft, steht „mit Geschäftskonto“ am Typ. Ohne diesen Zusatz ist das auf der Produktseite nicht verlangt.
Privilegierte Einlagen bis 100 000 Franken pro Kundin oder Kunde und Institut. Ein Festgeld über dieser Summe ist nur teilweise geschützt, ausser eine zusätzliche Staatsgarantie greift.
Mehrere Kantone garantieren Einlagen ihrer Kantonalbank unbeschränkt. Das steht in der Einlagensicherungszeile, wenn die Bank es so ausweist. Eine private Bank hat diese Garantie nicht.
Nein. Tagesgeld im deutschen Sinn ist täglich fällig. Schweizer Callgeld für Firmen verlangt eine Kündigungsfrist und oft eine hohe Mindestanlage. Deshalb steht es in diesem Vergleich bei den Festanlagen, aber mit eigener Bezeichnung.
Kurz laufende Festgelder gehen oft von einem Monat bis zu einem Jahr. Termingeld reicht bei einzelnen Banken bis zehn Jahre. Die Tabelle zeigt die Laufzeiten, für die ein Satz veröffentlicht ist.
Die Bank verlangt in der Regel einen Handelsregisterauszug und zeichnungsberechtigte Personen. Eine Gesellschaft in Gründung wird oft abgelehnt oder erst nach Eintrag bedient. Das prüft die Bank im Antrag, nicht der Vergleich.
Nur im Rahmen, den die Bank nennt, zum Beispiel nur für Neugeld oder nur bis zu einem Höchstbetrag. Steht keine Zahl bei der Aktion, wird kein Satz eingetragen.
Jede Raiffeisenbank veröffentlicht eigene Festgeldkonditionen. Die Zeilen bleiben getrennt, weil sich die Sätze nach Bankstelle unterscheiden können. Ein nationaler Rahmentext ersetzt diese Zeilen nicht.
Ja, 35 Prozent auf den Zins, sobald die Freigrenze überschritten ist. Die Firma fordert den Betrag über die Steuererklärung zurück. Der Vergleich zeigt den Bruttosatz der Bank.
Eine laufende Festanlage wird üblicherweise nicht erhöht. Eine zusätzliche Summe ist eine neue Anlage mit dem Satz des Abschlusstags. Callgeld lässt Nachschüsse eher zu, wenn die Bank das so führt.
Die Währung, in der die Firma das Geld später braucht. Ein höherer Euro-Satz nützt wenig, wenn du den Betrag in Franken bezahlen musst und die Devisenbewegung den Zins auffrisst.
Der Satz gilt mit der Annahme durch die Bank, oft am Valutatag. Zwischen dem Blick auf die Webseite und der Buchung kann sich ein auf Anfrage genannter Satz ändern. Lass dir den Satz vor der Überweisung bestätigen.
Fonds sind keine Einlage und stehen nicht in diesem Vergleich. Sie haben kein esisuisse-Privileg und einen anderen Risikohinweis. Festgeld bleibt eine Bankeinlage.
Auf die Deal-Seite, wenn Vestonaut für dieses Produkt eine Vergütung ausweist, sonst über die Partnerweiterleitung oder direkt auf die Bank. Interne Links zu Detailseiten öffnen sich ebenfalls in einem neuen Tab.