Eine Kassenobligation ist eine Schuldverschreibung der Bank, kein Sparkonto. Du leihst der Bank einen festen Betrag für zwei bis zehn Jahre und bekommst dafür den Satz, der am Zeichnungstag für diese Laufzeit gilt. Vor dem Ende gibt es keinen ordentlichen Rückkauf.
Im Vergleich stehen nur Titel, die die Bank ausdrücklich für Firmenkunden anbietet. Private Kassenobligationen bleiben im separaten Privatvergleich und werden hier nicht mitgezählt.
Die Tabelle zeigt die Laufzeiten, für die die Bank einen Satz veröffentlicht. Ein befristetes Sonderangebot wird nur dann als eigener Satz geführt, wenn die Bank den Zeitraum nennt. Ist das Sonderangebot abgelaufen, gilt der ordentliche Satz der Konditionenseite.
Stückelung und Mindestbetrag stehen bei der Bank, oft 5 000 Franken und danach Schritte von 1 000 Franken. Depotgebühren fallen bei den hier geführten Angeboten nach Angaben der Banken nicht an. Die Verrechnungssteuer von 35 Prozent wird auf den Zins erhoben.
PostFinance setzt für die Firmen-Kassenobligation ein bestehendes Franken- oder Eurokonto voraus. Dann steht am Typ „mit Geschäftskonto“. Andere Banken formulieren diese Pflicht nicht, dann fehlt der Zusatz.
Der Einlegerschutz über esisuisse gilt bis 100 000 Franken. Kantonalbanken können zusätzlich eine Staatsgarantie ausweisen. Eine Kassenobligation ist trotzdem eine Forderung gegen diese Bank, nicht gegen den Bund.
Beides bindet Geld bis zu einem Datum. Festgeld ist eine Termineinlage, die Kassenobligation ein Wertpapier der Bank. Die wirtschaftliche Folge für die Firma ist ähnlich: kein ordentlicher Ausstieg vor Ende, fester Satz.
Einen Börsenhandel gibt es in der Regel nicht. Ein vorzeitiger Rückkauf ist Ermessenssache der Bank und oft teuer oder ausgeschlossen. Zeichne nur Beträge, die bis zum Ende liegen bleiben können.
Zwei bis zehn Jahre, je nach Bank nicht jede Zwischenstufe. Der Vergleich listet nur Laufzeiten mit einem veröffentlichten Satz.
Häufig 5 000 Franken, danach Schritte von 1 000 Franken. Die Zahl am Produkt stammt von der Bankseite. Ein tieferer Betrag wird nicht gezeichnet.
Die hier geführten Banken schreiben, dass für die Verwahrung keine Depotgebühr anfällt. Das gilt nicht automatisch für ein Depot bei einer fremden Bank, in das du den Titel legen würdest.
Die Bank zahlt für eine Zeichnung bis zu einem Datum einen höheren Satz als in der ordentlichen Tabelle. Nach dem Datum gilt der ordentliche Satz. Beide Zahlen bleiben getrennt, wenn die Bank sie getrennt nennt.
Die Zinstabelle war auf der Produktseite nicht abrufbar. Vestonaut trägt dann keinen Ersatzwert ein. Sobald die Bank die Sätze wieder zeigt, werden sie nachgetragen.
PostFinance verlangt ein Franken- oder Eurokonto. Steht „mit Geschäftskonto“ am Produkt, ist das die Voraussetzung. Ohne diesen Zusatz nennt die Bank keine Kontopflicht.
Auf den Zins werden 35 Prozent abgezogen und an die Eidgenössische Steuerverwaltung überwiesen. Die Firma deklariert den Ertrag und holt die Steuer zurück, soweit sie steuerpflichtig ist.
Üblich ist eine jährliche Auszahlung auf das hinterlegte Konto. Die genaue Fälligkeit steht in den Bedingungen der Bank. Der Vergleich ersetzt das Zeichnungsdokument nicht.
Wenn der Kanton die Einlagen seiner Kantonalbank garantiert, gilt das auch für Kassenobligationen dieser Bank, soweit das Gesetz die Obligationen umfasst. Die Zeile zur Einlagensicherung nennt die Garantie, wenn sie ausgewiesen ist.
Beträge über 100 000 Franken pro Kundin oder Kunde und Bank, ausser eine weitere Garantie greift. Auch ein Zahlungsausfall vor der Auszahlung des Privilegs ist ein zeitliches Risiko.
Ja, wenn die Bank Firmenkunden zulässt und die Zeichnungsberechtigung stimmt. Einzelne Angebote sind auf bestimmte Rechtsformen beschränkt. Die zulässigen Formen stehen am Produkt.
Nur wenn die Bank eine Euro-Tranche führt. PostFinance nennt Franken und Euro. Kantonalbanken in diesem Vergleich nennen oft nur Franken. Der Filter Währung zeigt das.
Nein. Private Titel bleiben im Vergleich für Privatkunden. Hier stehen nur Angebote, deren Seite sich an Unternehmen richtet.
Nein. Der Satz der gezeichneten Tranche bleibt bis zum Ende. Neue Zeichnungen können einen anderen Satz haben. Das ist der Unterschied zum variablen Sparkonto.
Ja. Du kannst eine Tranche über drei Jahre und eine über acht Jahre zeichnen, wenn die Bank beide Sätze anbietet. Jede Tranche ist ein eigener Vertrag.
Die Banken in diesem Vergleich nennen keine Zeichnungsgebühr. Überweisungen von einem Fremdkonto können bei der Absenderbank kosten. Das steht nicht auf der Produktseite der emittierenden Bank.
Die Bank zahlt Nennwert und den letzten Zins auf das vereinbarte Konto. Eine automatische Wiederanlage gibt es nur, wenn du eine neue Zeichnung beauftragst.
Jede Bank refinanziert sich anders und setzt den Satz für Firmenkunden selbst. Ein höherer Satz ist eine höhere Vergütung und zugleich eine Forderung gegen genau diese Bank.
Auf die Deal-Seite, wenn eine Vestonaut-Vergütung hinterlegt ist, sonst auf die Bankseite oder über die Partnerweiterleitung. Der Name des Produkts öffnet die Detailseite bei Vestonaut.