Deutschland

Kassenobligationen für Firmenkunden im Vergleich

Anlagesumme
keine Angabe
CHF
Kanton
keine Angabe
überall in der Schweiz verfügbar
Kontoführung
Obligationen pro Laufzeit
1 Obligation
3 Obligationen
5 Obligationen
10 Obligationen
alle Obligationen
Darstellung
Zeilen mit Logos
Zeilen mit Banknamen
Zinsverwendung
Art der Obligation
Mindest-Bonität
Land der Einlagensicherung
Art der Einlagensicherung
Anbieter

Was eine Kassenobligation für Firmen ist

Eine Kassenobligation ist eine Schuldverschreibung der Bank, kein Sparkonto. Du leihst der Bank einen festen Betrag für zwei bis zehn Jahre und bekommst dafür den Satz, der am Zeichnungstag für diese Laufzeit gilt. Vor dem Ende gibt es keinen ordentlichen Rückkauf.

Im Vergleich stehen nur Titel, die die Bank ausdrücklich für Firmenkunden anbietet. Private Kassenobligationen bleiben im separaten Privatvergleich und werden hier nicht mitgezählt.

Laufzeiten und Sonderkonditionen

Die Tabelle zeigt die Laufzeiten, für die die Bank einen Satz veröffentlicht. Ein befristetes Sonderangebot wird nur dann als eigener Satz geführt, wenn die Bank den Zeitraum nennt. Ist das Sonderangebot abgelaufen, gilt der ordentliche Satz der Konditionenseite.

Stückelung und Mindestbetrag stehen bei der Bank, oft 5 000 Franken und danach Schritte von 1 000 Franken. Depotgebühren fallen bei den hier geführten Angeboten nach Angaben der Banken nicht an. Die Verrechnungssteuer von 35 Prozent wird auf den Zins erhoben.

Kontopflicht und Sicherheit

PostFinance setzt für die Firmen-Kassenobligation ein bestehendes Franken- oder Eurokonto voraus. Dann steht am Typ „mit Geschäftskonto“. Andere Banken formulieren diese Pflicht nicht, dann fehlt der Zusatz.

Der Einlegerschutz über esisuisse gilt bis 100 000 Franken. Kantonalbanken können zusätzlich eine Staatsgarantie ausweisen. Eine Kassenobligation ist trotzdem eine Forderung gegen diese Bank, nicht gegen den Bund.

Häufige Fragen

Ist eine Kassenobligation ein Festgeld?

Beides bindet Geld bis zu einem Datum. Festgeld ist eine Termineinlage, die Kassenobligation ein Wertpapier der Bank. Die wirtschaftliche Folge für die Firma ist ähnlich: kein ordentlicher Ausstieg vor Ende, fester Satz.

Kann ich die Obligation verkaufen?

Einen Börsenhandel gibt es in der Regel nicht. Ein vorzeitiger Rückkauf ist Ermessenssache der Bank und oft teuer oder ausgeschlossen. Zeichne nur Beträge, die bis zum Ende liegen bleiben können.

Welche Laufzeiten sind üblich?

Zwei bis zehn Jahre, je nach Bank nicht jede Zwischenstufe. Der Vergleich listet nur Laufzeiten mit einem veröffentlichten Satz.

Wie hoch ist der Mindestbetrag?

Häufig 5 000 Franken, danach Schritte von 1 000 Franken. Die Zahl am Produkt stammt von der Bankseite. Ein tieferer Betrag wird nicht gezeichnet.

Fallen Depotgebühren an?

Die hier geführten Banken schreiben, dass für die Verwahrung keine Depotgebühr anfällt. Das gilt nicht automatisch für ein Depot bei einer fremden Bank, in das du den Titel legen würdest.

Was ist ein befristetes Sonderangebot?

Die Bank zahlt für eine Zeichnung bis zu einem Datum einen höheren Satz als in der ordentlichen Tabelle. Nach dem Datum gilt der ordentliche Satz. Beide Zahlen bleiben getrennt, wenn die Bank sie getrennt nennt.

Warum ist bei PostFinance kein Satz zu sehen?

Die Zinstabelle war auf der Produktseite nicht abrufbar. Vestonaut trägt dann keinen Ersatzwert ein. Sobald die Bank die Sätze wieder zeigt, werden sie nachgetragen.

Brauche ich ein Konto bei derselben Bank?

PostFinance verlangt ein Franken- oder Eurokonto. Steht „mit Geschäftskonto“ am Produkt, ist das die Voraussetzung. Ohne diesen Zusatz nennt die Bank keine Kontopflicht.

Wie funktioniert die Verrechnungssteuer?

Auf den Zins werden 35 Prozent abgezogen und an die Eidgenössische Steuerverwaltung überwiesen. Die Firma deklariert den Ertrag und holt die Steuer zurück, soweit sie steuerpflichtig ist.

Sind Zinsen jährlich oder am Ende fällig?

Üblich ist eine jährliche Auszahlung auf das hinterlegte Konto. Die genaue Fälligkeit steht in den Bedingungen der Bank. Der Vergleich ersetzt das Zeichnungsdokument nicht.

Gilt die Staatsgarantie der Kantonalbank?

Wenn der Kanton die Einlagen seiner Kantonalbank garantiert, gilt das auch für Kassenobligationen dieser Bank, soweit das Gesetz die Obligationen umfasst. Die Zeile zur Einlagensicherung nennt die Garantie, wenn sie ausgewiesen ist.

Was deckt esisuisse nicht?

Beträge über 100 000 Franken pro Kundin oder Kunde und Bank, ausser eine weitere Garantie greift. Auch ein Zahlungsausfall vor der Auszahlung des Privilegs ist ein zeitliches Risiko.

Kann eine Aktiengesellschaft zeichnen?

Ja, wenn die Bank Firmenkunden zulässt und die Zeichnungsberechtigung stimmt. Einzelne Angebote sind auf bestimmte Rechtsformen beschränkt. Die zulässigen Formen stehen am Produkt.

Darf ich in Euro zeichnen?

Nur wenn die Bank eine Euro-Tranche führt. PostFinance nennt Franken und Euro. Kantonalbanken in diesem Vergleich nennen oft nur Franken. Der Filter Währung zeigt das.

Werden private Kassenobligationen hier gezeigt?

Nein. Private Titel bleiben im Vergleich für Privatkunden. Hier stehen nur Angebote, deren Seite sich an Unternehmen richtet.

Ändert sich der Satz nach der Zeichnung?

Nein. Der Satz der gezeichneten Tranche bleibt bis zum Ende. Neue Zeichnungen können einen anderen Satz haben. Das ist der Unterschied zum variablen Sparkonto.

Kann ich mehrere Laufzeiten mischen?

Ja. Du kannst eine Tranche über drei Jahre und eine über acht Jahre zeichnen, wenn die Bank beide Sätze anbietet. Jede Tranche ist ein eigener Vertrag.

Ist die Zeichnung kostenlos?

Die Banken in diesem Vergleich nennen keine Zeichnungsgebühr. Überweisungen von einem Fremdkonto können bei der Absenderbank kosten. Das steht nicht auf der Produktseite der emittierenden Bank.

Was passiert am Ende der Laufzeit?

Die Bank zahlt Nennwert und den letzten Zins auf das vereinbarte Konto. Eine automatische Wiederanlage gibt es nur, wenn du eine neue Zeichnung beauftragst.

Warum unterscheiden sich die Sätze der Banken?

Jede Bank refinanziert sich anders und setzt den Satz für Firmenkunden selbst. Ein höherer Satz ist eine höhere Vergütung und zugleich eine Forderung gegen genau diese Bank.

Wohin führt „Zum Angebot“?

Auf die Deal-Seite, wenn eine Vestonaut-Vergütung hinterlegt ist, sonst auf die Bankseite oder über die Partnerweiterleitung. Der Name des Produkts öffnet die Detailseite bei Vestonaut.

Flagge Deutschlands

Deutsches Unternehmen
mit Sitz bei Augsburg

© 2026 Vestonaut - Alle Rechte vorbehalten