Edelmetallhändler in der Schweiz

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Bellmann Münzen
73033 Göppingen (DE)
Inhaber Herr Dieter Bellmann
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GoldSilberPlatinKupfer

BarrenAnlagemünzenSammlermünzen
Kaufen / Ankauf
Kauf online
Kauf in der Filiale

Vorkasse (Überweisung)
Barzahlung
Zustellung
Versand ab €30,00
Abholung möglich
1 Filiale in Deutschland: Baden-Württemberg
Degussa Goldhandel
6340 Baar
Degussa Sonne/Mond Goldhandel AG
Sortiment
GoldSilberPlatin

BarrenAnlagemünzenSammlermünzenTafelbarrenEuromünzenZubehör
Kaufen / Ankauf
Kauf online
Kauf in der Filiale
Ankauf in der Filiale
Ankauf von Altgold etc.

Vorkasse (Überweisung)
Barzahlung
Visa / Mastercard
PostFinance
Zustellung
Versand ab CHF 25.00
Abholung möglich
2 Filialen: Genf, Zürich
Geiger Edelmetalle
9430 St. Margrethen
Geiger Edelmetalle AG
Sortiment
GoldSilberPlatinPalladiumKupfer

BarrenAnlagemünzenSammlermünzenTafelbarrenEuromünzenMedaillenZubehör
Kaufen / Ankauf
Kauf online
Kauf in der Filiale
Ankauf in der Filiale
Ankauf von Altgold etc.

Vorkasse (Überweisung)
Barzahlung
Zustellung
Versand ab CHF 14.00
Abholung möglich
2 Filialen: St. Gallen, Zürich
GOLD AVENUE
1211 Genève
Goldavenue SA
Sortiment
GoldSilberPlatinPalladium

BarrenAnlagemünzenSammlermünzen
Kaufen / Ankauf
Kauf online

Vorkasse (Überweisung)
Visa / Mastercard
Kryptowährung
Zustellung
Versand ab €0,00
Keine Filiale
Gold-Silber-Muenzen-Shop
90403 Nürnberg (DE)
Leihhaus Nürnberg GmbH
Sortiment
GoldSilberPlatinPalladium

AnlagemünzenSammlermünzenZubehör
Kaufen / Ankauf
Kauf online
Kauf in der Filiale

Vorkasse (Überweisung)
Barzahlung
Zustellung
Versand ab €31,95
Abholung möglich
1 Filiale in Deutschland: Bayern
Samstags geöffnet
Goldvorsorge Schweiz
8152 Opfikon
GVS Switzerland AG
Sortiment
GoldSilberPlatinPalladium

BarrenAnlagemünzenSammlermünzenTafelbarrenEuromünzenMünzbarrenZubehör
Kaufen / Ankauf
Kauf online
Kauf in der Filiale
Ankauf in der Filiale

Vorkasse (Überweisung)
Barzahlung
Visa / Mastercard
Bankomatkarte
Zustellung
Versand k.A.
Abholung möglich
1 Filiale: Zürich
Samstags geöffnet
Münze Österreich
1030 Wien (AT)
Münze Österreich AG
Sortiment
GoldSilberPlatinKupfer

BarrenAnlagemünzenSammlermünzenEuromünzenMedaillenZubehör
Kaufen / Ankauf
Kauf online
Kauf in der Filiale

Vorkasse (Überweisung)
Barzahlung
SEPA-Lastschrift
Visa / Mastercard
EPS
Bankomatkarte
Zustellung
Versand ab €19,00
Abholung möglich
1 Filiale in Österreich: Wien
Eigene Prägung
philoro
9300 Wittenbach
philoro SCHWEIZ AG
Sortiment
GoldSilberPlatinPalladium

BarrenAnlagemünzenSammlermünzenTafelbarrenEuromünzenMünzbarrenZubehör
Kaufen / Ankauf
Kauf online
Kauf in der Filiale
Ankauf per Post
Ankauf in der Filiale
Ankauf von Altgold etc.

Vorkasse (Überweisung)
Barzahlung
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Versand ab CHF 13.50
Abholung möglich
3 Filialen: St. Gallen, Zürich
Samstags geöffnet
pro aurum
8802 Kilchberg
pro aurum Schweiz AG
Sortiment
GoldSilberPlatinPalladium

BarrenAnlagemünzenTafelbarrenEuromünzen
Kaufen / Ankauf
Kauf online
Kauf in der Filiale
Ankauf in der Filiale

Vorkasse (Überweisung)
Barzahlung
Zustellung
Versand ab CHF 20.00
Abholung möglich
1 Filiale: Zürich
Silber-Corner.de
91052 Erlangen (DE)
Silber Corner GmbH & Co. KG
Sortiment
GoldSilberPlatinPalladium

BarrenAnlagemünzenSammlermünzenEuromünzenZubehör
Kaufen / Ankauf
Kauf online
Kauf in der Filiale

Vorkasse (Überweisung)
Barzahlung
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Versand ab €29,90
Abholung möglich
1 Filiale in Deutschland: Bayern

Edelmetallhändler im Überblick

In der Schweiz kaufst du Gold, Silber und andere Edelmetalle bei spezialisierten Edelmetallhändlern, bei Münzhändlern, bei Banken und teilweise direkt bei Raffinerien. Einige Anbieter verkaufen nur online, andere haben Geschäfte in Zürich, Genf, Basel, Bern, Lugano und weiteren Städten, viele bieten beides. Die Schweiz ist zudem einer der wichtigsten Standorte für Goldraffinerien weltweit, entsprechend gross ist das Angebot an Barren.

Der Goldpreis entsteht an den internationalen Märkten und ist bei allen Händlern ähnlich. Unterschiede gibt es beim Aufschlag auf den Metallwert, bei Versandkosten, Zahlungsarten und beim Rückkaufpreis. Viele Schweizer Händler liefern nur an Adressen in der Schweiz und in Liechtenstein. Dieser Ratgeber erklärt, worauf es beim Kauf und Verkauf ankommt, welche Steuern gelten und wie du dein Metall sicher aufbewahrst.

Gold kaufen

Gold ist auch in der Schweiz der klassische Einstieg. Anlagegold ist von der Mehrwertsteuer befreit, behält auch in kleinen Mengen einen hohen Wert und lässt sich weltweit verkaufen. Sehr verbreitet sind Barren von einem Gramm bis zu einem Kilogramm aus Schweizer Raffinerien sowie Anlagemünzen wie Maple Leaf, Krügerrand, Wiener Philharmoniker oder Britannia.

Eine Schweizer Besonderheit ist das Goldvreneli. Die 20-Franken-Münze wurde von 1897 bis 1949 geprägt, enthält rund 5,8 Gramm Feingold und ist bei Anlegern wie Sammlern beliebt. Häufige Jahrgänge werden nahe am Goldwert gehandelt, seltene Jahrgänge deutlich darüber.

Achte beim Kauf auf den Aufschlag auf den reinen Goldwert, auf die Wiederverkäuflichkeit und auf die Nebenkosten. Gold bringt keine Zinsen oder Dividenden, es dient dem Werterhalt. Die meisten Anlegerinnen und Anleger halten es deshalb als Beimischung zu einem breiter aufgestellten Vermögen.

Silber kaufen

Silber ist pro Gramm viel günstiger als Gold und eignet sich für kleinere Beträge. Der Preis schwankt aber stärker, und für denselben Wert brauchst du deutlich mehr Platz.

Silberbarren und Silbermünzen werden in der Schweiz mit dem Normalsatz der Mehrwertsteuer von 8,1 Prozent verkauft. Das ist weniger als in Deutschland oder Österreich, aber auch hier bekommst du die Steuer beim Verkauf an den Händler nicht zurück. Der Silberpreis muss also um gut 8 Prozent steigen, bevor du beim Rückkauf wieder auf deinem Einstandspreis bist, den Abstand zwischen An- und Verkaufspreis noch nicht eingerechnet.

Wer grössere Mengen Silber kauft, nutzt oft ein Zollfreilager. Solange das Metall dort liegt, fällt keine Mehrwertsteuer an. Erst wenn du es dir nach Hause liefern lässt, wird die Einfuhrsteuer fällig.

Platin und Palladium

Platin und Palladium werden vor allem in Katalysatoren, in der Chemie und in der Elektronik verwendet. Ihr Preis hängt stark von der Industrie ab und schwankt meist stärker als der Goldpreis. Für Privatanleger gibt es Barren, oft aus Schweizer Raffinerien, und einige Anlagemünzen.

Steuerlich werden beide Metalle wie Silber behandelt, beim Kauf fallen 8,1 Prozent Mehrwertsteuer an. Weniger Händler führen sie, und der Abstand zwischen An- und Verkaufspreis ist grösser als bei Gold. Als Ergänzung können sie sinnvoll sein, als Grundstock eignet sich Gold besser.

Seltene Metalle und Kupfer

Rhodium, Iridium und Ruthenium sind seltene Platinmetalle, die fast ausschliesslich industriell verwendet werden. Einige Händler bieten sie als Pulver, Schwamm oder gepresste Barren an, häufig nur zur Lagerung im Zollfreilager. Der Markt ist klein, die Preise schwanken stark, und zurückgekauft wird nur von wenigen spezialisierten Häusern.

Kupfer ist kein Edelmetall, wird aber gelegentlich als Barren oder Medaille angeboten, meist als Sammel- oder Geschenkartikel. Bei allen diesen Metallen kommt die Mehrwertsteuer dazu. Frag vor dem Kauf nach den Rückkaufbedingungen und setze nur Geld ein, das du lange entbehren kannst.

Anlagediamanten

Manche Edelmetallhändler bieten auch Anlagediamanten an. Das sind geschliffene Steine mit dem Zertifikat eines Prüflabors, das Gewicht, Farbe, Reinheit und Schliff festhält. Einen einheitlichen Börsenpreis wie bei Gold gibt es nicht, jeder Stein wird einzeln bewertet.

Diamanten sind mehrwertsteuerpflichtig, und der Rückkaufpreis liegt meist deutlich unter dem Kaufpreis. Sie eignen sich eher für Käufer mit Fachwissen und sehr langem Anlagehorizont. Achte auf ein anerkanntes Zertifikat, eine versiegelte Verpackung und schriftliche Rückkaufbedingungen.

Barren oder Münzen?

Barren sind die günstigste Möglichkeit, grössere Mengen Gold zu kaufen. Je schwerer der Barren, desto kleiner der Aufschlag pro Gramm. In der Schweiz tragen Goldbarren den Feingehalt und das Stempelzeichen eines anerkannten Prüfer-Schmelzers oder bei gestanzten Plättchen eine registrierte Verantwortlichkeitsmarke. Das ist auch Voraussetzung für die Befreiung von der Mehrwertsteuer.

Münzen kosten pro Gramm etwas mehr, lassen sich aber besonders leicht verkaufen, weil Gewicht und Feingehalt weltweit bekannt sind. Mit mehreren kleineren Münzen kannst du später auch nur einen Teil veräussern. Viele kombinieren deshalb grössere Barren mit einigen Münzen.

Für den Rückkauf zählt der Zustand. Barren in Originalverpackung mit Zertifikat und Münzen ohne Kratzer bringen die besten Preise. Ist die Verpackung beschädigt, muss der Händler das Stück prüfen und zieht dafür unter Umständen etwas ab.

Anlagemünzen und Vreneli

Anlagemünzen werden in hohen Auflagen geprägt und knapp über dem Metallwert gehandelt. Verbreitet sind Maple Leaf, Krügerrand, Wiener Philharmoniker, American Eagle, Britannia oder Känguru. Ihr aufgeprägter Nennwert spielt für den Preis keine Rolle.

Neben dem 20-Franken-Vreneli gibt es das kleinere 10-Franken-Vreneli und weitere historische Schweizer Goldmünzen. Staatlich geprägte Goldmünzen sind von der Mehrwertsteuer befreit, auch wenn sie heute nicht mehr als Zahlungsmittel dienen. Medaillen aus Gold fallen dagegen nicht unter diese Befreiung.

Sammlermünzen haben kleine Auflagen, besondere Motive oder Prägequalitäten wie Polierte Platte. Ihr Preis liegt oft weit über dem Metallwert und hängt von Seltenheit und Zustand ab. Wer auf den Metallwert setzt, ist mit Anlagemünzen und Barren besser beraten.

Tafelbarren und Granulat

Tafelbarren bestehen aus vielen kleinen Einheiten, meist zu einem Gramm, die du einzeln abbrechen kannst. Sie eignen sich gut, um kleine Mengen zu verschenken oder zu verkaufen. Der Preis pro Gramm liegt etwas über dem eines massiven Barrens.

Münzbarren sind geprägte Barren mit münzähnlicher Optik, aber kein Zahlungsmittel. Sie werden beim Rückkauf wie Barren behandelt. Goldplättchen mit Öse, Schmuckanhänger und Medaillen sind dagegen mehrwertsteuerpflichtig.

Granulat, also kleine Metallkörner, ist von der Mehrwertsteuer befreit, wenn es mindestens 995 Tausendstel Gold enthält und von einem anerkannten Prüfer-Schmelzer verpackt und versiegelt wurde. Granulat, Bleche, Drähte und Pulver richten sich aber vor allem an Goldschmiede und Industrie. Für Privatanleger sind Barren und Münzen meist praktischer.

Aufgeld und Spread

Ausgangspunkt ist der Marktpreis des Metalls, der international in US-Dollar festgestellt und in Franken umgerechnet wird. Der Händler schlägt darauf ein Aufgeld auf, das Herstellung, Prägung, Transport, Versicherung und seine Marge abdeckt. Bei Silber, Platin und Palladium kommt die Mehrwertsteuer dazu.

Der Spread ist der Unterschied zwischen dem Verkaufspreis des Händlers und seinem Ankaufspreis. Bei grösseren Goldbarren und gängigen Münzen ist er oft gering, bei kleinen Barren, Sammlermünzen und Silber deutlich höher. Je kleiner der Spread, desto schneller bist du nach einem Kursanstieg im Plus.

Da der Goldpreis in Dollar gehandelt wird, beeinflusst auch der Wechselkurs deinen Frankenpreis. Ein starker Franken kann Kursgewinne in Dollar teilweise aufzehren. Vergleiche Angebote möglichst zur gleichen Zeit und rechne Versand und Versicherung mit ein.

Onlineshop oder Filiale?

Onlineshops bieten meist eine grössere Auswahl und oft etwas tiefere Preise. Du bestellst zum aktuellen Kurs, zahlst im Voraus und bekommst die Ware versichert zugestellt. Manche Shops verlangen bei der ersten Bestellung eine Registrierung, teils mit Ausweiskopie.

Im Geschäft kannst du die Ware ansehen, dich beraten lassen und sie gleich mitnehmen. Das ist praktisch, wenn du bar zahlen, rasch verkaufen oder Altgold prüfen lassen möchtest. Manche Geschäfte arbeiten mit Termin, andere bedienen dich direkt am Schalter.

Viele Händler verbinden beides: online bestellen und im Geschäft abholen oder Münzen per Post verkaufen und den Betrag aufs Konto überwiesen bekommen. Entscheidend ist, dass Angebot und Service zu dir passen.

Zahlungsmethoden

Im Onlineshop ist die Vorauszahlung per Banküberweisung am häufigsten, oft mit QR-Rechnung. Viele Schweizer Shops akzeptieren zusätzlich TWINT und PostFinance. Bei TWINT setzt das Limit deiner App oder deiner Bank allerdings eine Obergrenze, für grössere Käufe ist die Überweisung meist der einfachere Weg.

Kreditkarte, PayPal, Apple Pay oder Google Pay bieten viele Händler nur für kleinere Beträge an, weil die Gebühren bei den geringen Margen im Edelmetallhandel stark ins Gewicht fallen. Rechnung und Ratenzahlung sind selten, einige Händler akzeptieren Kryptowährungen.

Am Schalter zahlst du meist bar, mit Debitkarte oder mit Kreditkarte. Bei Karten begrenzt das Tageslimit oft den Betrag. Für grössere Käufe ist es häufig am einfachsten, vorab zu überweisen und die Ware dann abzuholen.

Bargeld und Ausweispflicht

Seit dem 1. Oktober 2026 müssen Händler bei Barzahlungen über CHF 15'000 für Barren, Granulat, Altgold und andere Schmelzprodukte deine Identität feststellen, die wirtschaftlich berechtigte Person erfassen und den Vorgang dokumentieren. Das regelt Art. 8a Abs. 2bis des Geldwäschereigesetzes. Zuvor lag diese Schwelle bei CHF 100'000. Mehrere Teilzahlungen, die zusammengehören, werden zusammengerechnet.

Welche Edelmetallformen genau erfasst sind, legt die Geldwäschereiverordnung fest. Viele Edelmetallhändler sind zudem als Finanzintermediäre einer Selbstregulierungsorganisation angeschlossen und folgen strengeren Regeln. In der Praxis verlangen die meisten Händler einen Ausweis deshalb schon bei deutlich tieferen Beträgen, oft auch beim Kauf von Münzen.

Wer Altgold verkauft, muss sich in aller Regel ebenfalls ausweisen. Gewerbsmässige Ankäufer von Altedelmetallen müssen seit 2024 bei der Edelmetallkontrolle registriert sein oder eine Bewilligung haben und ihre Kundschaft identifizieren.

Versand oder Abholung?

Seriöse Händler versenden Edelmetall versichert und neutral verpackt. Kleinere Sendungen gehen oft mit der Schweizerischen Post gegen Unterschrift, grössere Werte mit Wertlogistikern oder Kurieren des Händlers. Bis zur Übergabe an dich trägt in der Regel der Händler das Versandrisiko. Frag vorher nach, bis zu welchem Wert er versichert verschickt.

Die Versandkosten hängen vom Wert der Sendung ab, weil die Versicherung mit dem Betrag steigt. Viele Händler liefern ab einem bestimmten Bestellwert kostenlos. Bei kleinen Bestellungen machen Versand und Versicherung prozentual viel aus.

Öffne das Paket am besten vor Zeugen oder filme das Auspacken und melde Schäden sofort. Wer keine Wertsendung zuhause annehmen möchte, bestellt online und holt im Geschäft ab. Einige Händler bieten auch die Abholung bei Partnerstellen an.

Kauf im Ausland und Zoll

Kaufst du bei einem Händler in der EU, verlässt die Ware das EU-Gebiet. Der ausländische Händler verkauft dann ohne seine heimische Mehrwertsteuer, dafür wird bei der Einfuhr in die Schweiz die Einfuhrsteuer fällig. Anlagegold, also staatlich geprägte Goldmünzen und Barren mit mindestens 995 Tausendsteln Feingehalt und dem Zeichen eines anerkannten Prüfer-Schmelzers, ist auch bei der Einfuhr steuerfrei. Auf Silber, Platin und Palladium zahlst du 8,1 Prozent, dazu kommen häufig Verzollungsgebühren des Paketdienstes.

Viele Händler aus Deutschland und Österreich liefern gar nicht in die Schweiz. Einige Händlergruppen betreiben stattdessen eigene Schweizer Gesellschaften mit Preisen in Franken, philoro etwa hat getrennte Shops für die Schweiz, Deutschland und Österreich. Achte bei ausländischen Anbietern darauf, wo du im Streitfall dein Recht durchsetzen müsstest.

Bringst du Edelmetall selbst über die Grenze, meldest du es beim Schweizer Zoll an, zum Beispiel mit der App QuickZoll. Die Wertfreigrenze von CHF 150 pro Person und Tag ist bei Edelmetall schnell überschritten. Auf EU-Seite musst du beim Verlassen der EU Goldmünzen und Goldbarren wie Bargeld anmelden, wenn der Gesamtwert €10.000 erreicht. Bargeld musst du in der Schweiz nicht anmelden, bei Kontrollen aber ab CHF 10'000 genaue Angaben zu Herkunft und Verwendung machen.

Edelmetalle verkaufen

Barren und Münzen verkaufst du am einfachsten bei einem Edelmetallhändler oder bei deiner Bank. Im Geschäft werden die Stücke geprüft, du bekommst den Tagespreis genannt und das Geld bar oder per Überweisung. Beim Ankauf per Post meldest du die Ware an, verschickst sie versichert und erhältst den Betrag aufs Konto.

Hol dir am selben Tag Angebote von mehreren Händlern. Barren Schweizer Raffinerien, Vreneli und gängige Anlagemünzen werden fast überall zu marktnahen Preisen angekauft, bei Sammlermünzen oder beschädigten Verpackungen gehen die Angebote weiter auseinander. Frag nach, ob Prüf- oder Versandkosten vom Erlös abgezogen werden.

Altgold und Schmuck verkaufen

Alter Schmuck, einzelne Ohrringe, Uhrgehäuse oder Zahngold enthalten oft einen beachtlichen Goldwert. Wie viel, verrät der Feingehaltsstempel: 375 steht für 9 Karat, 585 für 14 Karat, 750 für 18 Karat. Händler und Scheideanstalten bezahlen den reinen Edelmetallanteil abzüglich eines Abschlags für Prüfung und Schmelze. Steine und Verarbeitung werden meist nicht vergütet.

Zahngold ist eine Legierung, die neben Gold oft Platin, Palladium und Silber enthält. Den genauen Wert ermittelt eine Scheideanstalt nach dem Schmelzen. Bei Silberbesteck zeigt der Stempel, ob es massiv ist, etwa 800 oder 925. Versilbertes Besteck hat nur eine dünne Auflage und ist kaum etwas wert.

Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit rät, Altgold bei einem Fachgeschäft mit eigenem Ladenlokal zu verkaufen, das als Ankäufer registriert ist oder eine Bewilligung hat. Bei Hausbesuchen oder wenn jemand Schmuck zum Schätzen mitnehmen will, ist Skepsis angebracht. Hat ein Stück Design- oder Erinnerungswert, frag vorher bei einem Juwelier.

Mehrwertsteuer

Umsätze mit Anlagegold sind nach Art. 23 Abs. 2 Ziff. 12 MWSTG von der Mehrwertsteuer befreit, ebenso die Einfuhr. Dazu gehören staatlich geprägte Goldmünzen, gegossene Barren und gestanzte Plättchen mit mindestens 995 Tausendsteln Feingehalt, Feingehaltsangabe und dem Stempelzeichen eines anerkannten Prüfer-Schmelzers oder einer in der Schweiz registrierten Verantwortlichkeitsmarke sowie versiegeltes Granulat. Goldschmuck, Goldmedaillen und Plättchen mit Öse sind steuerpflichtig.

Silber, Platin, Palladium und die übrigen Platinmetalle unterliegen dem Normalsatz von 8,1 Prozent. Das gilt beim Kauf im Inland ebenso wie bei der Einfuhr aus dem Ausland.

Lieferungen von Edelmetall, das in einem Zollfreilager liegt, sind von der Mehrwertsteuer befreit, solange das Metall unter Zollüberwachung bleibt. Deshalb bieten viele Händler Silber, Platin und Palladium zur Lagerung im Zollfreilager an. Holst du das Metall heraus, wird die Einfuhrsteuer fällig.

Gewinne und Vermögenssteuer

Gewinne aus dem Verkauf von Edelmetallen aus dem Privatvermögen sind in der Schweiz steuerfrei. Eine Haltefrist wie in Deutschland oder Österreich gibt es nicht. Verluste kannst du umgekehrt auch nicht von den Steuern abziehen.

Eine Ausnahme gilt, wenn die Steuerbehörde deinen Handel als gewerbsmässig einstuft, etwa bei sehr häufigen Käufen und Verkäufen, kurzen Haltedauern oder Fremdfinanzierung. Dann werden die Gewinne als Einkommen besteuert. Für die meisten Privatanleger, die Gold langfristig halten, spielt das keine Rolle.

Edelmetalle gehören zum steuerbaren Vermögen. Du gibst sie in der Steuererklärung mit ihrem Wert am Jahresende an, auch wenn sie zuhause oder im Schrankfach liegen. Die Vermögenssteuer erheben Kantone und Gemeinden, Höhe und Freibeträge sind je nach Kanton verschieden.

Gold erben und verschenken

Erbschafts- und Schenkungssteuern sind in der Schweiz Sache der Kantone. Ehepartner sind überall befreit, Nachkommen in den meisten Kantonen ebenfalls. Für entferntere Verwandte und Nichtverwandte können je nach Kanton erhebliche Steuersätze gelten.

Goldmünzen und kleine Barren sind beliebte Geschenke zur Geburt, Taufe oder Hochzeit. Bei grösseren Schenkungen lohnt sich ein Blick in die Regeln deines Wohnkantons. Für die Vermögenssteuer zählt das Metall ab dem Erhalt zu deinem Vermögen.

Lagerung

Zuhause hast du jederzeit Zugriff, trägst aber das Risiko von Einbruch und Brand. Ein zertifizierter, fest verankerter Tresor schützt besser als jedes Versteck. Prüfe deine Hausratversicherung: Edelmetall zählt dort zu den Wertsachen, und die Deckung ist oft begrenzt, wenn es nicht in einem geeigneten Tresor liegt.

Ein Schrankfach bei der Bank kostet je nach Grösse und Institut meist zwischen rund CHF 100 und einigen Hundert Franken pro Jahr. Der Inhalt ist nicht automatisch voll versichert, und du kommst nur zu den Öffnungszeiten an dein Metall.

Viele Händler und spezialisierte Anbieter lagern Edelmetall in Hochsicherheitstresoren oder Zollfreilagern, etwa in Zürich oder Genf. Achte darauf, dass das Metall als dein Eigentum getrennt vom Vermögen des Anbieters verwahrt und versichert ist und dass du es jederzeit herausverlangen kannst.

Edelmetall-Sparpläne

Bei einem Sparplan kaufst du regelmässig für einen festen Betrag Gold, Silber oder andere Metalle. Der Anbieter schreibt dir das Metall gut und lagert es, häufig im Zollfreilager, was bei Silber die Mehrwertsteuer vermeidet. Ab einer bestimmten Menge kannst du dir meist Barren oder Münzen ausliefern lassen.

Vergleiche Aufschläge, Lagergebühren und die Kosten für Auslieferung und Verkauf. Kläre, ob das Metall als dein Eigentum getrennt verwahrt wird. Denk daran, dass auch Metall im Sparplan in der Steuererklärung als Vermögen anzugeben ist.

Zubehör

Münzkapseln schützen vor Kratzern und Fingerabdrücken, Tubes und Masterboxen halten viele gleiche Münzen zusammen. Für Vreneli gibt es passende Kapseln und Sammelboxen, viele Händler verkaufen das Zubehör direkt mit.

Etuis und Geschenkboxen machen aus einer Münze oder einem kleinen Barren ein schönes Geschenk. Für die Aufbewahrung zuhause sind Baumwollhandschuhe, eine kleine Feinwaage und säurefreie Verpackung praktisch, damit Silber nicht unnötig anläuft. Barren bleiben am besten in ihrer Originalverpackung.

Seriöse Händler erkennen

Ein seriöser Händler nennt im Impressum Firmennamen, Adresse, Telefonnummer und seinen Eintrag im Handelsregister, den du über das zentrale Firmenregister Zefix prüfen kannst. Ankäufer von Altgold müssen bei der Edelmetallkontrolle registriert sein. Ein Geschäftslokal, eine längere Firmengeschichte und nachvollziehbare Kundenerfahrungen sind weitere gute Zeichen.

Vorsicht bei Preisen deutlich unter dem Marktpreis, bei Shops, die nur Vorauszahlung auf ein Privat- oder Auslandskonto akzeptieren, bei sehr jungen Internetadressen und bei Druck, sofort zu zahlen. Bei Lager- oder Anlageangeboten mit Renditeversprechen lohnt ein Blick auf die Warnliste der FINMA.

Vor einer grossen Bestellung hilft ein kleiner Testkauf. Kein seriöser Händler kann Gold dauerhaft unter dem Metallwert verkaufen. Klingt ein Angebot zu gut, um wahr zu sein, ist es das meistens auch.

So nutzt du den Vergleich

Überleg dir zuerst, was du vorhast: kaufen oder verkaufen, online oder im Geschäft? Wähle dann Metall und Form, zum Beispiel Gold als Barren oder Silber als Anlagemünze. Mit jedem weiteren Haken wird die Liste kürzer, bis nur noch Händler übrig bleiben, die alles Gewünschte anbieten.

Die Zahlungsarten sind nach Onlineshop und Filiale getrennt, weil viele Händler am Schalter andere Möglichkeiten anbieten als im Netz. TWINT und PostFinance findest du dort ebenso wie Bargeld oder Karten. Unter Zustellung, Transport und Dienstleister siehst du, ob versichert verschickt wird, ab wann der Versand kostenlos ist und welcher Dienst liefert. Unter Leistungen stehen Lagerung, Zollfreilager, Sparplan, Prüfung und Schmelze.

Suchst du ein Geschäft in deiner Nähe, wähle deinen Kanton und auf Wunsch Samstagsöffnung. Sortieren kannst du nach Name, nach den tiefsten Versandkosten oder nach der Zahl der Filialen. Wird die Auswahl zu klein, nimm einzelne Haken wieder heraus. Aktuelle Preise und Bedingungen findest du direkt beim Händler.

Häufige Fragen

Ist Gold in der Schweiz mehrwertsteuerfrei?

Ja, wenn es sich um Anlagegold handelt. Dazu gehören staatlich geprägte Goldmünzen wie Vreneli, Maple Leaf oder Krügerrand und Barren mit mindestens 995 Tausendsteln Feingehalt und dem Stempel eines anerkannten Prüfer-Schmelzers. Goldschmuck und Goldmedaillen sind mehrwertsteuerpflichtig.

Wie viel Mehrwertsteuer zahle ich auf Silber?

Silber unterliegt in der Schweiz dem Normalsatz von 8,1 Prozent. Dasselbe gilt für Platin und Palladium. Beim Verkauf an einen Händler bekommst du die Steuer nicht zurück.

Lohnt sich Silber trotz Mehrwertsteuer?

Für langfristige Anleger kann es sich lohnen. Die Schweizer Mehrwertsteuer ist deutlich tiefer als in den Nachbarländern, trotzdem muss der Preis erst um gut 8 Prozent steigen, bevor du ohne Verlust verkaufen kannst. Wer grössere Mengen kauft, kann Silber im Zollfreilager ohne Mehrwertsteuer halten.

Muss ich Gewinne aus dem Goldverkauf versteuern?

In der Regel nein. Private Kapitalgewinne sind in der Schweiz steuerfrei, unabhängig davon, wie lange du das Gold gehalten hast. Eine Ausnahme gilt nur, wenn dein Handel als gewerbsmässig eingestuft wird.

Muss ich Gold in der Steuererklärung angeben?

Ja. Edelmetalle gehören zum steuerbaren Vermögen und werden mit ihrem Wert am Jahresende deklariert, auch wenn sie zuhause liegen. Darauf fällt die kantonale Vermögenssteuer an, deren Höhe je nach Kanton verschieden ist.

Wann gilt mein Edelmetallhandel als gewerbsmässig?

Die Steuerbehörden schauen unter anderem auf die Häufigkeit der Geschäfte, die Haltedauer, das Volumen im Verhältnis zum Vermögen und den Einsatz von Fremdkapital. Wer Gold langfristig hält und nur gelegentlich verkauft, ist davon nicht betroffen. Bei häufigem Handel lohnt sich eine Abklärung mit einer Steuerfachperson.

Ab welchem Betrag muss ich mich beim Goldkauf ausweisen?

Seit dem 1. Oktober 2026 müssen Händler bei Barzahlungen über CHF 15'000 für Barren, Granulat und Altgold die Identität feststellen. Viele Händler verlangen einen Ausweis schon bei deutlich tieferen Beträgen, insbesondere jene, die als Finanzintermediär strengeren Regeln unterstehen.

Kann ich in der Schweiz Gold anonym kaufen?

Am Schalter mit Bargeld und kleineren Beträgen ist das bei manchen Händlern möglich. Online geht es nicht, weil du dich registrierst und per Überweisung oder Karte bezahlst. Teilzahlungen, die zusammengehören, werden für die gesetzlichen Schwellen zusammengerechnet.

Kann ich im Geschäft bar bezahlen?

In den meisten Geschäften ja. Ab bestimmten Beträgen musst du dich ausweisen, und manche Händler bitten bei grossen Summen um eine Überweisung. Frag bei hohen Beträgen am besten vorher nach.

Kann ich Gold mit TWINT bezahlen?

Bei vielen Schweizer Händlern ja, sowohl online als auch im Geschäft. Für grössere Beträge reicht das TWINT-Limit oft nicht aus. Dann ist eine Banküberweisung oder die Zahlung per PostFinance der bessere Weg.

Barren oder Münzen: was ist für Einsteiger besser?

Gängige Anlagemünzen oder Vreneli sind für den Einstieg oft die einfachste Wahl, weil sie überall bekannt sind und sich einzeln verkaufen lassen. Bei grösseren Beträgen sind Barren pro Gramm günstiger. Viele kombinieren beides.

Was ist ein Goldvreneli wert?

Ein 20-Franken-Vreneli enthält rund 5,8 Gramm Feingold. Häufige Jahrgänge werden nahe am Goldwert gehandelt, seltene Jahrgänge und Stücke in sehr gutem Zustand deutlich darüber. Den aktuellen Preis nennen dir Händler anhand des Tageskurses.

Was ist der Unterschied zwischen Anlagemünzen und Sammlermünzen?

Anlagemünzen werden in grossen Mengen geprägt und knapp über dem Metallwert gehandelt. Sammlermünzen haben kleine Auflagen und besondere Motive, ihr Preis hängt vor allem von Seltenheit und Nachfrage ab. Wer auf den Metallwert setzt, ist mit Anlagemünzen besser bedient.

Welche Barrengrösse ist sinnvoll?

Grössere Barren sind pro Gramm günstiger, kleinere flexibler beim Verkauf. Viele Anleger wählen beim Gold Grössen zwischen 20 und 100 Gramm. Ein Kilobarren lohnt sich, wenn du sicher bist, dass du ihn nicht in Teilen verkaufen möchtest.

Was ist ein Tafelbarren?

Ein Barren aus vielen kleinen Einheiten, meist zu je einem Gramm, die du einzeln abbrechen kannst. Das ist praktisch zum Verschenken oder für den Verkauf kleiner Mengen. Pro Gramm ist er etwas teurer als ein massiver Barren.

Warum ist der Ankaufspreis tiefer als der Verkaufspreis?

Der Händler muss die Ware prüfen, lagern und wieder verkaufen und verdient an der Spanne. Bei grösseren Goldbarren und gängigen Münzen ist der Abstand klein. Bei Silber kommt die Mehrwertsteuer dazu, die beim Rückkauf nicht erstattet wird.

Wie wird Gold versichert verschickt?

Der Händler verpackt die Ware neutral und versendet sie mit der Post oder einem Wertlogistiker über seine Transportversicherung. Bis zur Übergabe an dich trägt er in der Regel das Risiko. Grössere Sendungen werden nur gegen Unterschrift übergeben.

Kann ich online bestellen und im Geschäft abholen?

Bei vielen Händlern mit Geschäften ja. Du sicherst dir online den aktuellen Preis, bezahlst im Voraus oder vor Ort und holst die Ware ab. So sparst du Versandkosten und musst keine Wertsendung annehmen.

Lohnt es sich, Gold in Deutschland oder Österreich zu kaufen?

Meist nicht. Viele Händler liefern nicht in die Schweiz, und bei Silber, Platin und Palladium fällt bei der Einfuhr die Schweizer Mehrwertsteuer von 8,1 Prozent an, dazu kommen Verzollungsgebühren. Bei Anlagegold entfällt die Einfuhrsteuer, ein Preisvorteil bleibt nach Versand und Aufwand aber oft nicht übrig.

Muss ich Gold beim Grenzübertritt anmelden?

Bei der Einreise in die Schweiz musst du Waren über der Wertfreigrenze von CHF 150 pro Person und Tag anmelden, das betrifft Edelmetall fast immer. Anlagegold ist von der Einfuhrsteuer befreit, Silber, Platin und Palladium nicht. Beim Verlassen der EU musst du Goldmünzen und Goldbarren ab einem Gesamtwert von €10.000 wie Bargeld anmelden.

Wie verkaufe ich Gold an einen Händler?

Entweder im Geschäft, wo die Stücke geprüft und sofort bezahlt werden, oder per Post mit versichertem Versand und Überweisung. Vergleiche vorher die Ankaufspreise mehrerer Händler am selben Tag.

Was bekomme ich für altes Schmuckgold?

Bezahlt wird der reine Goldanteil abzüglich eines Abschlags für Prüfung und Schmelze. 585er Gold enthält 58,5 Prozent Feingold, 750er Gold 75 Prozent. Steine und Verarbeitung werden meist nicht vergütet. Hol mehrere Angebote ein und verkaufe an einen registrierten Ankäufer.

Woran erkenne ich einen seriösen Altgoldankäufer?

Gewerbsmässige Ankäufer müssen bei der Edelmetallkontrolle registriert sein oder eine Bewilligung haben, das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit veröffentlicht eine Liste. Gute Zeichen sind ein eigenes Ladenlokal und eine Prüfung in deinem Beisein. Bei Hausbesuchen oder wenn jemand Schmuck zum Schätzen mitnehmen will, solltest du ablehnen.

Lohnt es sich, Zahngold zu verkaufen?

Meist ja, weil Zahngold neben Gold oft Platin, Palladium und Silber enthält. Den genauen Wert ermittelt eine Scheideanstalt nach dem Schmelzen. Reste musst du nicht selbst entfernen.

Ist versilbertes Besteck etwas wert?

Kaum, denn es hat nur eine dünne Silberauflage. Massives Silberbesteck erkennst du an Stempeln wie 800 oder 925. Dafür zahlen Händler den Silberwert.

Muss ich auf geerbtes Gold Steuern zahlen?

Das hängt vom Kanton und vom Verwandtschaftsgrad ab. Ehepartner sind überall von der Erbschaftssteuer befreit, Nachkommen in den meisten Kantonen ebenfalls. Ab dem Erbgang zählt das Gold zu deinem steuerbaren Vermögen.

Wo lagere ich Gold am sichersten?

Kleine Mengen sind in einem fest verankerten, zertifizierten Tresor zuhause gut aufgehoben, grössere Werte in einem Schrankfach oder einem professionellen Edelmetalllager. Achte darauf, dass Versicherung und Zugriff zu deinen Bedürfnissen passen.

Ist Gold im Schrankfach versichert?

Nicht automatisch in voller Höhe. Viele Banken versichern den Inhalt nur bis zu einem bestimmten Betrag, darüber brauchst du eine Zusatzversicherung. Frag bei deiner Bank nach den Bedingungen.

Was bringt ein Zollfreilager?

Edelmetall im Zollfreilager steht unter Zollüberwachung, deshalb fällt beim Kauf von Silber, Platin oder Palladium keine Mehrwertsteuer an, solange es dort bleibt. Dafür zahlst du Lagergebühren. Lässt du dir das Metall ausliefern, wird die Einfuhrsteuer fällig.

Sind Platin und Palladium eine gute Ergänzung zu Gold?

Als kleine Beimischung können sie sinnvoll sein, wenn du die stärkeren Schwankungen tragen kannst. Beim Kauf fallen 8,1 Prozent Mehrwertsteuer an, und der Spread ist grösser als bei Gold.

Woran erkenne ich einen unseriösen Onlineshop?

Typische Warnzeichen sind Preise deutlich unter dem Marktpreis, ein lückenhaftes Impressum, Vorauszahlung auf ein Privat- oder Auslandskonto und eine sehr junge Internetadresse. Prüfe den Händler im Handelsregister über Zefix und wirf einen Blick auf die Warnliste der FINMA.

Wie erkenne ich, ob ein Goldbarren echt ist?

Kaufe bei seriösen Händlern Barren anerkannter Raffinerien mit Feingehaltsangabe, Stempelzeichen und Zertifikat. Gewicht und Masse kannst du mit Feinwaage und Messschieber kontrollieren. Bei Zweifeln lässt du das Stück von einem Händler oder einer Scheideanstalt prüfen.

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