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✓ Custom Roles: €9,99/Monat je Rolle✓ Unterkonten✓ Bargeld einzahlen✓ +4✓ Mobile App✓ Firmendepot✓ Unbegrenzt Buchungen
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€18,90/Monati€18,90/Monat bei jährlicher Zahlung, €24,90/Monat bei monatlicher Zahlung
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€79,00/Monati€79,00/Monat bei jährlicher Zahlung, €96,00/Monat bei monatlicher Zahlung
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✓ Inaktivitätsgebühr €10 oder Restguthaben✓ Bargeld beim Checkout bis €200 pro Kauf, wenn der Händler es anbietet✓ 0,5% Cashback nur auf berechtigte geschäftliche Kartenzahlungen, nicht auf Abhebungen✓ Abbuchung auf Bankkonto kostenlos ohne Währungsumrechnung✓ Bis zu 200 Mitarbeiter mit eingeschränktem Zugriff
Dieser Vergleich stellt Geschäftskonten in Österreich gegenüber und beginnt damit, wer das Konto rechtlich besitzen wird. Eine GmbH, eine Flexible Kapitalgesellschaft, eine Aktiengesellschaft und eine Offene Gesellschaft sind eigene Rechtsträger mit Firmenbuch. Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts handelt durch ihre Personen. Ein Einzelunternehmen ist die Person selbst.
Institute nehmen nicht jeden Träger in jedem Tarif an. Eine Mappe, die zur OG passt, bleibt bei einer GesbR unvollständig, und umgekehrt. Die Gebührenzeile zu lesen, bevor die Rechtsform feststeht, sortiert Angebote, die sich für diese Gründung gar nicht eröffnen lassen.
Lesart der Kontoführungsgebühr
Eine fehlende Grundgebühr beschreibt nur das Bereitstellen des Kontos. Buchungen über einem Freikontingent, Karten, weitere Zeichner, Bareinzahlungen und ein Unterkonto können eigene Zeilen haben. Zwei Angebote mit derselben Null in der Monatszeile liegen auseinander, sobald ein Betrieb viele Karteneingänge oder eine Tageslosung hat.
Bedingungen wie ein Mindestumsatz wirken oft erst am Quartalsende. Eine Startphase endet zu dem Datum im Konditionenblatt. Für den Vergleich zählt der Monat, in dem der Betrieb wirklich zahlt, und nicht nur der Monat der Eröffnung. Zeichnungsrechte folgen der Vertretung im Firmenbuch oder im Vertrag und nicht der Werbezeile.
Unterlagen nach Rechtsform
Kapitalgesellschaften legen Notariatsakt oder Gesellschaftsvertrag, Firmenbuchauszug, Ausweise der Geschäftsführung und den Nachweis der Stammeinlage vor. Bei GmbH und FlexCo sind das mindestens 10.000 Euro Stammkapital, davon 5.000 Euro bar. Bei der AG sind es 70.000 Euro Grundkapital, davon mindestens ein Viertel bar. Die FlexCo ergänzt die Mappe, sobald Unternehmenswert-Anteile die Eigentümer ändern, ohne dass diese Personen zeichnen.
Die OG legt den Vertrag und den Firmenbuchauszug mit dem Zusatz OG und der Vertretungsregel vor. Die GesbR hat keine eigene Rechtspersönlichkeit, deshalb identifiziert die Bank die Gesellschafter selbst und verlangt den Vertrag mit der Zeichnungsregel. Einzelunternehmen und freie Berufe legen Ausweis, Steuerdaten und entweder die Gewerbeberechtigung der Bezirksverwaltungsbehörde oder den Kammernachweis vor. Der Zusatz e.U. kommt erst mit der Eintragung.
IBAN für Abgaben und Vertragspartner
Laufende Abgaben ziehst du über die IBAN, die in FinanzOnline steht. Die Sozialversicherung der Selbständigen braucht dieselbe Sorgfalt beim Beitragskonto. Vor dem Schließen des alten Kontos muss mindestens ein Einzug auf der neuen Nummer durchgelaufen sein, und Vermieter sowie Lieferanten mit Lastschrift sind parallel umzustellen.
Eine ausländische IBAN kann SEPA-fähig sein und trotzdem an Formularen scheitern, die auf eine österreichische Nummer bestehen. Guthaben sind bis 100.000 Euro je Einleger und Institut gesetzlich gesichert. Bei einer Bank aus einem anderen EU-Staat ist die Sicherungseinrichtung des Herkunftslands zuständig, in derselben Höhe. Eine GmbH ist eine andere Einlegerin als ihre Gesellschafter. Beim Einzelunternehmen fallen Privat- und Geschäftskonto bei derselben Bank in einen Rahmen.
Formen und Konten außerhalb dieses Vergleichs
Das Stammkapital einer GmbH oder FlexCo gehört auf das Konto der Gesellschaft und nicht auf das private Giro der Gründerperson. Ein Anderkonto verwahrt Fremdgeld von Mandanten bei Rechtsanwälten, Notaren und Treuhändern. Es ist kein Geschäftskonto für Honorar und Miete der Kanzlei und steht deshalb nicht in dieser Liste.
Österreichische Banken führen die deutsche Schufa nicht als ihr Auskunftssystem. Sie prüfen selbst und nutzen, wo sie eine Auskunftei beiziehen, österreichische Stellen. Eine deutsche Unternehmergesellschaft oder eine deutsche Offene Handelsgesellschaft ist hier keine gründbare Hülle. Die kleinen Kapitalgesellschaften sind GmbH und FlexCo, die Personengesellschaft mit Rechtspersönlichkeit ist die OG, der Zusammenschluss ohne sie die GesbR.
Häufige Fragen
Womit beginnt die Auswahl, noch vor der Grundgebühr?
Die Auswahl beginnt mit dem Rechtsträger und mit der Frage, wer zeichnen darf. Danach kommen Bargeld, die Zahl der Belege, ausländische Zahlungspartner und die Software der Buchhaltung. Die Monatszeile sortiert erst die Angebote, die diese Punkte erfüllen.
Welche Mappe legt eine Kapitalgesellschaft vor?
Vorzulegen sind Gesellschaftsvertrag oder Notariatsakt, Firmenbuchauszug, Ausweise der Vertretung, Angaben zu den wirtschaftlichen Eigentümern und der Nachweis, dass die eingeforderte Einlage auf dem Konto liegt. In der Gründung kommt die Bankbestätigung für das Gericht hinzu.
Welche Mappe legt eine GesbR vor?
Die GesbR legt den Gesellschaftsvertrag mit Vertretungsregel und die Ausweise aller Gesellschafter vor. Einen Firmenbuchauszug auf die Gesellschaft gibt es nicht, weil sie keine eigene Rechtsperson ist. Die OG legt den Vertrag und zusätzlich den Auszug mit dem Zusatz OG vor.
Was legt ein Einzelunternehmen ohne Firmenbuch vor?
Vorzulegen sind Ausweis, Steuerdaten und bei einem Gewerbe die Berechtigung der Bezirksverwaltungsbehörde. Auf Rechnung und Konto stehen Vor- und Familienname. Der Zusatz e.U. kommt mit der freiwilligen oder der pflichtigen Eintragung.
Kann ein Institut eine GesbR ablehnen und eine GmbH im selben Tarif annehmen?
Ja. Die Annahme hängt am Träger und an den internen Regeln, nicht an der Werbezeile. Steht die Rechtsform in den Annahmekriterien nicht, ist der Tarif für diese Gründung kein Angebot.
Was beschreibt eine fehlende Grundgebühr nicht?
Sie sagt nichts über Freikontingente, Karten, Bareinzahlungen, zusätzliche Nutzer oder eine Bedingung, die am Quartalsende geprüft wird. Zwei Nullen in der Übersicht können im Alltag weit auseinanderliegen.
Warum scheitert eine ausländische IBAN manchmal am Finanzamt oder am Vermieter?
SEPA transportiert die Zahlung auch mit einer IBAN aus einem anderen Land. Manche Formulare, Förderstellen und Vertragspartner verlangen dennoch eine Nummer, die mit AT beginnt. Das steht in deren Vorgabe und ist vor der Eröffnung zu klären.
Welche Einlagensicherung gilt, wenn das Institut aus einem anderen EU-Staat kommt?
Es gilt die Sicherungseinrichtung des Herkunftslands, bis 100.000 Euro je Einleger. Die österreichische Einlagensicherung ist zuständig, wenn das Institut ihr angehört. Die Kontoinformationen nennen die Stelle.
Warum steht ein Anderkonto nicht neben den Geschäftskonten?
Es verwahrt Fremdgeld nach berufsrechtlichen Regeln, und das Guthaben gehört den Mandanten. Honorar, Kammerumlage und Kanzleimiete laufen über das Geschäftskonto. Wer beides in einem Saldo führt, vermischt zwei Vermögenssphären.
Prüfen die Banken in Österreich die deutsche Schufa?
Für ein Konto hier ist die Schufa nicht das Auskunftssystem. Die Institute entscheiden selbst und ziehen bei Bedarf österreichische Auskunfteien bei. Eine Zusage aus einem anderen Land überträgt sich nicht auf die Eröffnung in Österreich.
Was ist in FinanzOnline zu ändern, bevor das alte Konto schließt?
In FinanzOnline ist die IBAN für die Einzüge der Abgaben zu ändern. Parallel sind die SVS, der Vermieter und Lieferanten mit Lastschrift umzustellen. Das alte Konto bleibt offen, bis eine Voranmeldung auf der neuen Nummer durchgelaufen ist und keine Rückläufer mehr kommen.
Wie viele Zeichner sollte das Konto abbilden können?
Das Konto sollte so viele Zeichner abbilden, wie Firma und Vertretung wirklich haben, also die Geschäftsführung, eine Prokura und bei Gesamtvertretung die Gesellschafter gemeinsam. Ein Tarif mit nur einer zeichnenden Person passt nicht zu einer OG mit Gesamtvertretung.
Was braucht die Buchhaltung außer der IBAN?
Die Buchhaltung braucht einen Export der Umsätze, den die Kanzleisoftware oder die steuerliche Vertretung einlesen kann, samt Beleg oder zumindest stabilem Verwendungszweck. Die Rechtsform entscheidet, ob eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder eine Bilanz daran hängt.
Passt ein Konto ohne Bareinzahlung zu einem Handel mit Tageslosung?
Ein Konto ohne Bareinzahlung passt nur, wenn eine Partnerstelle die Scheine annimmt oder der Handel auf Karte umstellt. Sonst fehlt der Eingang zwischen Kasse und Bank. Diese Möglichkeit wiegt dann schwerer als die Grundgebühr.
Unterscheidet sich die Mappe einer FlexCo von der einer GmbH?
Stammkapital und Bankbestätigung setzen gleich hoch an. Zusätzlich können Unternehmenswert-Anteile die Eigentümerliste ändern, ohne dass diese Personen zeichnen. Die Firma muss den Zusatz FlexCo oder Flexible Kapitalgesellschaft tragen. Eine spätere Umwandlung in eine AG ist ein eigener Schritt mit neuem Firmenbuchstand.
Was kann das Gegenüberstellen der Konditionen nicht entscheiden?
Offen bleiben die Fragen, welche Rechtsform berufsrechtlich zulässig ist, ob eine Tätigkeit ein Gewerbe oder ein freier Beruf ist und ob die Kleinunternehmerbefreiung im konkreten Umsatz greift. Dafür bleiben Gewerbebehörde, Kammer und steuerliche Vertretung zuständig. Das Konditionenblatt sagt, was der Zahlungsweg danach kostet und leisten kann.